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 USA vor Staats-Bankrott - Finanz-Weltkrieg? Nächstes Thema anzeigen
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BeitragVerfasst am: Do 05 Nov, 2009 17:36    Titel: US-KONJUNKTUR Produktivität schnellt auf Sechs-Jahres-Hoch Antworten mit ZitatNach oben

Die USA präsentieren den Witz bezw. die Schmierenkomödie des Jahres.

US-KONJUNKTUR Produktivität schnellt auf Sechs-Jahres-Hoch

Positive Konjunktursignale aus den Vereinigten Staaten: Die Produktivität der US-Wirtschaft ist im dritten Quartal 2009 auf den höchsten Stand seit sechs Jahren geschnellt. Und auch der Jobmarkt zeigt deutliche Spuren der Erholung. Die Börsen reagierten prompt mit einem Schub.

Aufs Jahr hochgerechnet nahm die Produktivität der Firmen nach vorläufigen Berechnungen vom Donnerstag um 9,5 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit 6,4 Prozent gerechnet. Vor allem das Verarbeitende Gewerbe steigerte seine Wettbewerbsfähigkeit kräftig.

Grund sind die Sparanstrengungen der Firmen, verbunden mit Stellenabbau: Die Zahl der Arbeitsstunden gab um fünf Prozent nach. Analysten sehen nun aber das Ende der Sparmöglichkeiten erreicht. Zusammen mit der Rückkehr des Wachstums im Sommer dürften die Unternehmen bald wieder damit anfangen, neue Mitarbeiter einzustellen.

Dessen ungeachtet fiel die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der Woche zum 31. Oktober auf den niedrigsten Stand seit zehn Monaten. Im Berichtszeitraum seien die Anträge auf 512.000 von revidiert 532.000 in der Vorwoche zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit. Volkswirte hatten mit 523.000 Erstanträgen gerechnet.

Das Arbeitsministerium sollte am Freitag die Daten zum Arbeitsmarkt im Oktober vorlegen. Experten gehen davon aus, dass der Arbeitsplatzabbau an Schärfe verliert. Die US-Wirtschaft hatte sich im Sommer aus der Rezession gelöst, vor allem getrieben vom milliardenschweren Konjunkturpaket der US-Regierung.

Quelle

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BeitragVerfasst am: Fr 06 Nov, 2009 10:01    Titel: Fannie Mae macht schon wieder 19 Mrd. $ Verlust Antworten mit ZitatNach oben

Fannie Mae macht schon wieder 19 Mrd. $ Verlust

19 Milliarden Dollar Verlust in drei Monaten: Die Immobilienbank Fannie Mae wankt gewaltig. Jetzt muss mal wieder die US-Regierung helfen.

Krise überstanden? Von wegen. Während die US-Investmentbanken Goldman Sachs und JP Morgan wieder prächtig verdienen, sieht die Lage bei dem Hypothekenfinanzierer Fannie Mae ganz anders aus. Das staatlich gestützte Institut hat im dritten Quartal erneut hohe Verluste geschrieben. Unter dem Strich habe ein Fehlbetrag von 18,9 Milliarden Dollar (12,71 Milliarden Euro) gestanden, teilte die Bank mit.

Nun will Fannie Mae die US-Regierung einmal mehr um finanzielle Hilfe bitten - konkret geht es um 15 Milliarden Dollar (zehn Milliarden Euro). Damit würden die Hilfen der Regierung auf insgesamt 60,9 Milliarden Dollar anwachsen. Die Aktien des Hypothekenfinanzierers brachen nachbörslich um mehr als sieben Prozent ein.

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BeitragVerfasst am: Fr 06 Nov, 2009 11:56    Titel: Freihandel - China schlägt zurück Antworten mit ZitatNach oben

Freihandel - China schlägt zurück

Eine Woche vor der Asien-Reise von US- Präsident Barack Obama lassen China und die USA im Handelsstreit die Muskeln spielen. China kündigte an, formelle Ermittlungen gegen US-Autohersteller wegen ihrer Exportpraktiken einzuleiten.

Damit reagiert das Handelsministerium in Peking auf die jüngsten Beschlüsse der US-Regierung, Anti-Dumping-Zölle auf bestimmte chinesische Stahlrohre zu erheben.

«China lehnt den Missbrauch protektionistischer Massnahmen strikt ab», erklärte das Handelsministerium auf seiner Internetseite. «Wir hoffen, die US-Regierung wird ihre Befangenheit ablegen, so bald wie möglich China den Status einer Marktwirtschaft zuerkennen, ihre doppelten Standards damit überwinden und chinesische Firmen fair und gerecht behandeln.»

China strebt an, den Status einer Marktwirtschaft so bald wie möglich zu erhalten, weil damit andere Staaten nicht mehr so einfach Strafzölle etwa wegen Dumpingpreisen oder Staatsbeihilfen erheben können. Bisher ist diese Anerkennung für 2016 geplant, wenn China der Welthandelsorganisation WTO beitritt.

Grosse Wagen tangiert

China will sich bei seinen nun angekündigten Ermittlungen auf grössere Stufenhecklimousinen und Geländewagen konzentrieren. Luxusfahrzeuge ausländischen Fabrikats sind in den vergangenen Jahren auf chinesischen Strassen zum vertrauten Bild geworden.

Bei den jüngsten US-Strafzöllen geht es um Rohre, die in der Öl- und Gasbranche eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr setzten chinesische Hersteller derartige Produkte im Wert von 2,63 Mrd. Dollar in den USA ab - dreimal so viel wie im Vorjahr.

Zudem sollten die USA am Freitag noch über beschichtetes Papier, bestimmte Stahl-Zusätze und Natrium- und Kalisalze aus China entscheiden. Eingeläutet wurde die jüngste Runde im Handelsstreit vor wenigen Wochen von US-Strafzöllen auf chinesische Reifen. Zudem laufen chinesische Ermittlungen gegen US-Geflügelteile.

US-Präsident Obama besucht kommende Woche unter anderem Shanghai und Peking.

Quelle


USA wenden sich im Exportstreit mit China an WTO

Die Vereinigten Staaten haben diese Woche bei der Welthandelsorganisation (WTO) den Antrag hinterlegt, ein Panel zur Beilegung des Streits über die Regeln der chinesischen Exporterschwernisse von Rohstoffen einzuberufen. Die chinesischen Behörden bestehen jedoch darauf, dass die Restriktionen den WTO-Regeln entsprechen.

Beim Streit geht es um folgenden Materialien: Bauxit, Koks, Fluorit, Magnesium, Mangan, Silikonmetall, Silikonkarbid, gelber Phosphor und Zink sowie zahlreiche andere Produkte im Stahl-, Aluminium- und Chemie-Sektor in aller Welt. Das Büro der Handelsvertreter der USA (USTR) ließ kürzlich verlauten, dass die Rohstoffe "für die US-Hersteller und Arbeiter sehr wichtig" seien. Die USTR betonte auch, dass die Europäische Gemeinschaft und Mexiko sich ebenfalls den Vereinigten Staaten angeschlossen hätten beim Antrag zu einem Panel zur Beilegung eines Streits in diesen Fragen. Die USA und die Europäische Gemeinschaft forderten bereits am 23. Juni 2009 bei der WTO eine formale Beratung mit China. Mexiko folgte am 21. August 2009.

"Wir glauben, dass die Hindernisse durch diesen Streit den internationalen Markt in hohem Maße verzerren und Vorzugskonditionen für die chinesischen Unternehmen schaffen, welche diese Rohstoffe benutzen", sagte Debbie Mesloh, eine Sprecherin der USTR. "Zusammen mit den EU und Mexiko haben wir versucht, dieses Problem im Gespräch zu lösen, aber das hat nicht geklappt. Nun müssen wir vorwärts schauen und in einem nächsten Schritt den Streit vor die WTO bringen", sagte Mesloh weiter. "Wir sind aber weiterhin offen, um mit China über eine Lösung zu beraten, die für beide Seiten in Ordnung ist."

Das chinesische Handelsministeriums verteidigte jedoch seine Exportpolitik und erklärte, dass sie den WTO-Regeln entspreche. Das Hauptziel der chinesischen Exportpolitik sei es, die Umwelt zu schützen und die natürlichen Ressourcen zu erhalten, sagte ein Offizieller des Handelsministeriums bereits im Juni. Damit will China sich weiter um die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Weltwirtschaft bemühen.

Chinesische Experten sagen, das Produzieren von diesen Materialien verbraucht viel Energie und belastet die Umwelt. China hat das Recht, seine Umwelt und seine Ressourcen zu schützen. Die USA verfügen bespielsweise über reiche Phosphorressourcen, aber wegen einer hohen Umweltverschmutzung hat das Land bereits in den 1990er Jahren aufgehört, gelben Phosphor zu produzieren. Dann haben auch Großbritannien und Russland Schluss gemacht. Außerdem führten die USA selbst strenge Exportrestriktionen gegenüber China ein.

Gemäß dem Protokoll haben China, die USA, die EU und Mexiko nun 60 Tage Zeit, um ihren Streit friedlich zu lösen. Wenn die Verhandlungen scheitern, haben die Beschwerde führenden Länder das Recht, ein WTO-Panel auszurufen, das den Fall untersucht und das am Ende ein Urteil spricht.

Quelle: http://german.china.org.cn/business/txt/2009-11/06/content_18842513.htm

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BeitragVerfasst am: So 08 Nov, 2009 13:34    Titel: USA: 10% Arbeitslose bringen 10% Produktivitätssteigerung Antworten mit ZitatNach oben

Methodikus hat Folgendes geschrieben:
Die USA präsentieren den Witz bezw. die Schmierenkomödie des Jahres.

US-KONJUNKTUR Produktivität schnellt auf Sechs-Jahres-Hoch


Für Langsamversteher betreffend: Die USA präsentieren den Witz bezw. die Schmierenkomödie des Jahres.

USA: Zehn Prozent Arbeitslose bringen zehn Prozent Produktivitätssteigerung

Wer in den USA nicht zu den offiziell 10,2 Prozent an Arbeitslosen gehört, schuftet offenbar wie blöd. In der Folge produzieren sieben Millionen weniger Arbeitskräfte nun um 3,5 Prozent mehr Güter und Dienstleistungen

Kein Wunder, dass die US-Börsen nur kurz ins Minus rutschten, nachdem die Arbeitslosenstatistik am Freitag erstmals seit 1983 wieder zweistellig ausfiel. Allerdings hatten die meisten Analysten erst gegen Jahresende mit zweistelligen Arbeitslosenraten gerechnet, so dass die Wall Street eine kleine Schecksekunde lang den Rückwärtsgang einlegte. Immerhin waren um 15.000 mehr Arbeitsplätze verloren gegangen als erwartet, was den Hoffnungen auf ein Anspringen des privaten Konsums einen weiteren Dämpfer erteilte.

Am Höhepunkt der Krise waren monatlich jedoch noch fast eine dreiviertel Million Jobs verloren gegangen. Rasch setzte sich die Ansicht durch, dass die hohe Arbeitslosigkeit die Fed jedenfalls von baldigen Zinsanhebungen abhalten werde. Aber damit hatte, nachdem die Notenbank bereits am Mittwoch offiziell steigende Leitzinsen für längere Zeit ausgeschlossen hatte, ohnehin niemand gerechnet.

weiterlesen: http://www.heise.de/tp/blogs/8/146515

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BeitragVerfasst am: Mo 23 Nov, 2009 20:47    Titel: Falscher Zeitpunkt für Aufwertung des Yuan Antworten mit ZitatNach oben

Falscher Zeitpunkt für Aufwertung des Yuan

Der Yuan sollte nicht überstürzt aufgewertet werden, um die derzeit labile Erholung der Weltwirtschaft nicht zusätzlich zu gefährden.

Die jüngste Forderung des Wirtschaftsnobelpreisträgers Paul Krugman für eine Aufwertung der chinesischen Währung sei "falsch". Eine Aufwertung würde der chinesischen und der amerikanischen Volkswirtschaft schaden, sagte ein amerikanischer Experte kürzlich in einem Artikel auf der Forbes Website. Shaun Rein, Gründer und Geschäftsleiter der China Markt Forschungsgruppe, einer strategischen Marktberatungsfirma, ist gegen eine Aufwertung des Yuan. Er sagte, dass eine Aufwertung im Moment "die noch schwache globale Erholung gefährden" würde. Krugman, der auch Kolumnist bei der New York Times ist, schrieb vor Kurzem in einem Artikel mit dem Titel "Die Welt ist aus dem Gleichgewicht", dass China den Yuan stark unterbewertet habe. Er forderte auch die US-Regierung auf, einen stärkeren Yuan zu verlangen. China müsse den Yuan stärken, um das US-Handelsdefizit zu reduzieren und die globale Erholung zu ermöglichen. Rein erwiderte darauf: "Es ist besser für die amerikanischen Unternehmen, wenn China den derzeitigen Yuan-Wechselkurs beibehält, bis die wirtschaftliche Erholung auf festeren Füssen steht." Er meinte, dass falls der Yuan aufgewertet würde, den amerikanischen Konsumenten mehrere Milliarden Dollar weggenommen würde. Dies wäre dann keine "schöne Bescherung" zur Weihnachtszeit.

Konsum in den USA wichtig. Mit einer Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent in den USA, der höchsten seit 26 Jahren, seien die für den Konsum verfügbaren Mittel knapper als lange Zeit zuvor, so Rein. Mit Blick auf China, welches auch unter der Finanzkrise leidet, meinte er, dass bei einer Aufwertung des Yuan tausende weitere Fabriken schließen und Millionen Arbeiter in die Arbeitslosigkeit schicken müssten. "Dies wäre weder gut für China noch für sonst wen", meinte er, und warnte, dass eine Wirtschaftskrise in China die amerikanischen Exporte nur noch verringern dürfte. Er fügte hinzu: "Selbst falls Chinas Währung aufgewertet würde, würden die Produzenten in billigere Länder wie Vietnam weiterziehen, nicht in die USA. Solange es keine strukturellen Reformen in der US-Wirtschaft gibt, wird ein stärkerer Yuan den Importüberschuss der USA auch nicht groß reduzieren. Das größte Währungsproblem unserer Welt ist nicht der schwache Yuan, sondern der schwache Dollar. Ein schwacher Dollar ist gefährlich, da das Ausland so weniger US-Staatsanleihen kauft und somit nicht hilft, Amerikas Wirtschaftserholung zu finanzieren. Ein schwacher Dollar schafft keine Exporte. Er macht nur die Importe für die Amerikaner teurer."

Keine Zeit verschwenden. In seinem Artikel schrieb Rein auch, dass die Obama-Administration sich darauf konzentrieren könnte, wie man den Dollar durch Schuldenrückzahlung stärken könne. Dies sei besser, als Zeit auf die Yuan Problematik zu verschwenden. Zur selben Zeit schrieb die renommierte britische Zeitung Daily Telegraph auf der anderen Seite des Atlantiks einen Artikel über die chinesische Währung, in welchem er eine ähnliche Sicht wie die des US-Experten zum Ausdruck bringt. Der Artikel trug den Titel "Es ist Zeit, China nicht mehr wegen seiner Währungspolitik zu beschimpfen" und wurde am Mittwoch auf der Website des Daily Telegraph veröffentlicht. Der Autor Jeremy Warner widersprach der westlichen Presse, welche seiner Meinung nach gegen Chinas Währungspolitik politisiert, und spricht sich für die chinesische Sicht der Dinge aus. Mit Blick auf die Aufwertung des Yuan sei es nur logisch, dass China dies in seiner Geschwindigkeit tue: "Beijing traut sich nicht, seine Währung schneller aufzuwerten, da die Nachfrage im Land bereits schnell am wachsen ist. Die Industrienationen haben lange genug die Entwicklungsländer ausgenutzt." Er verlangte ein neues Gleichgewicht der geopolitischen und wirtschaftlichen Machtverhältnisse im Interesse der ganzen Welt und der nächsten Generation.

Quelle: http://german.china.org.cn/fokus/2009-11/23/content_18937870.htm

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BeitragVerfasst am: Do 26 Nov, 2009 21:25    Titel: Devisenreserven: Russland baut Dollar-Berg ab Antworten mit ZitatNach oben

Devisenreserven: Russland baut Dollar-Berg ab

MOSKAU, 26. November (RIA Novosti). Russlands Zentralbank wird einen Teil der Reserven in kanadische Dollar platzieren. Darüber berichten russische Zeitungen am Donnerstag.

Dadurch soll die Rentabilität der Reserven gesteigert und das Risiko bei einem Absturz des US-Dollars vermindert werden, auf den gegenwärtig 47 Prozent der russischen Devisenreserven entfallen.

Dem Umfang der Gold- und Devisenreserven nach (441,7 Milliarden Dollar zum 13. November) steht Russland an dritter Position in der Welt. Deshalb reagieren die Teilnehmer des Devisenmarkts auf Erklärungen seiner Finanzbehörden. 2003 stieg der Kurs des Euro zum Dollar um ein Prozent an, nachdem Alexej Uljukajew, damals Vize-Finanzminister, die Absicht Moskaus bekannt gegeben hatte, den Dollaranteil an den Reserven zugunsten des Euro zu verringern.

Russlands Devisenreserven bestehen zu 47 Prozent aus US-Dollar, zu 41 Prozent aus Euro, zu 10 Prozent aus Pfund Sterling und zu 2 Prozent aus Yen.

Maxim Ossadtschi, Chefanalyst der Bank für korporative Finanzierung, sagt: "Die Zentralbank sorgt für die Erhaltung der Gold- und Währungsreserven, logisch ist daher ihre Absicht, die Reserven zu diversifizieren und ihre Abhängigkeit von der Währung des Landes zu vermindern, das die Quelle der globalen Krise ist.

Die Auswahl für die Diversifizierung ist dabei jedoch nicht besonders groß: Das britische Pfund Sterling und der japanische Yen sind in den Reserven bereits vorhanden, der chinesische Yuan gehört nicht zu den frei konvertierbaren Währungen, der brasilianische Real und die indische Rupie sind weiche Währungen" (instabil im Verhältnis zu den wichtigsten Weltwährungen und ohne eine vollwertige Deckung).

"Selbstverständlich hängt Kanada schon aus geographischen Gründen übermäßig von der US-Wirtschaft ab, doch ist der 'Kanadier' vom US-Dollar ziemlich unabhängig", meint Ossadtschi.

Dmitri Ananjew, Vorsitzender des Ausschusses für Finanzmärkte und Geldzirkulation im Föderationsrat Russlands und Miteigner der Promsvyazbank, findet, dass die Zentralbank nach Erhöhung der Erhaltung und Rentabilität der Reserven strebe.

"Der kanadische sowie der australische Dollar sind Währungen der entwickelten Staaten mit einem großen Rohstoffsektor. Sie sind widerstandsfähiger gegen eine Abwertung, weil deren Wirtschaft stabiler und das Haushaltsdefizit geringer als bei den USA ist", sagt Ananjew. Der Anteil des kanadischen Dollars an den Reserven werde anfänglich kaum mehr als 5 Prozent ausmachen, vermutet er.

David Fuller, Verleger des Investitionsbulletins "Fullermoney", nennt die kanadische Wirtschaft stark und selbstständig. Günstig für den kanadischen Dollar sei auch der langfristige "Bullen-Trend" auf den Rohstoffmärkten, vermerkt er.

In Kanada befänden sich zahlreiche Erdöl- und Bergbaugesellschaften, darunter die Barrick Gold Corp., die weltweit größte in der Goldförderung. Gestern hat der Preis einer Troy-Unze Gold mit 1185,7 Dollar einen abermaligen Rekord aufgestellt.

Quellen: "Wedomosti" und "Wremja Nowostej" vom 26.11.09.

Quelle: http://de.rian.ru/business/20091126/124136242.html

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BeitragVerfasst am: Mo 07 Dez, 2009 10:11    Titel: Währungskrieg: China gegen USA Antworten mit ZitatNach oben

Währungskrieg: China gegen USA

China hat ein Problem mit dem Fall des US-Dollar. Die USA wiederum haben ein Problem mit der Koppelung des Yuan an ihre Währung. - In Goldwährung betrachtet hat China in den letzten Jahren gegen wertloses, grünbedrucktes Papier Waren verkauft. Wie lange noch wird dieses Spiel so weiter gehen?

China hat in den vergangenen acht Jahren eine ständig steigende Anzahl von Gütern, Waren und Dienstleistungen in die USA exportiert und dafür US-Dollar erhalten. Ein Teil des Exportüberschusses wird in US-Anleihen angelegt.

Noch zu Beginn des Jahres 2002 betrug der Bestand Chinas in US-Anleihen unter 100 Mrd. US-Dollar. Der Bestand hat sich seitdem verachtfacht, er beträgt jetzt 800 Mrd. US-Dollar (nächster Chart).

Image


Doch was sind die 800 Mrd. Dollar wirklich wert? Bewertet in Gold hat der Bestandswert zwischen Mitte 2005 und heute praktisch nicht zugenommen.

China ist frustriert darüber, dass die aufgehäuften Dollar-Bestände durch den Dollar-Fall entwertet werden. Die Amerikaner sind frustriert darüber, dass China den Yuan weiterhin fest an den Dollar koppelt: Erstens kommt die US-Exportwirtschaft nicht zum Zuge, und zweitens fehlt der Fed der „Inflationsimport“ aus China: Ein steigender Yuan würde steigende Preise für chinesische Waren in den USA bedeuten.

US-Unternehmen könnten so wieder wettbewerbsfähiger werden und Arbeitsplätze könnten – anstatt in China – vermehrt in den USA geschaffen werden. Ein „Arbeitsplatz-Re-Export“ zurück in die USA ist für die chinesische Regierung angesichts der eigenen Probleme jedoch nicht akzeptabel.

Längst ist ein Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China im Gange, und dieser spitzt sich mit jeder weiteren Dollar-Abwertung zu. Eskalationsmöglichkeiten gäbe es genug. Steigt die US-Arbeitslosenquote weiter, so könnte der Druck auf die US-Regierung immens wachsen, protektionistische Maßnahmen zu ergreifen. Die Chinesen glauben doch nicht wirklich, dass die 800 Mrd. US-Dollar von den USA bedient werden?

Die deutsche Regierung hat sich ihrer Kriegsschulden Anfang der 1920er Jahre durch Hyperinflation und damit verbundener massiver Abwertung der Reichsmark entledigt.

Durch die Koppelung des Yuan an den US-Dollar funktioniert dieser Trick nur begrenzt: Zwar werden die Produkte aus Europa, Indien und weiteren Ländern teurer, nicht aber aus China. Die USA und China sind wie zwei unterschiedliche Brüder, die jeweils an einem Bein mit einem Strick zusammengebunden sind: Sie laufen im Gleichschritt, ob sie wollen oder nicht. Während der eine Waren liefert, liefert der andere im Gegenzug Arbeitsplätze.

Wie löst sich dieser Konflikt? Hoffentlich friedlich. Letztendlich kann die Lösung nur lauten: China lässt den Yuan aufwerten. Es würden drei Dinge geschehen:

1. Die Dollar-Bestände der Chinesen verlören – gerechnet in Yuan - an Wert. Aber das wäre ein Schicksal, das China mit Japan teilen würde.

2. Arbeitsplätze würden nicht mehr bevorzugt in China, sondern wieder stärker in den USA geschaffen. Ein Problem für Chinas Politiker, die die Einheit der Partei - z.B. durch aufkommende soziale Unruhen - nicht gefährden wollen.

3. China würde Inflation in die USA exportieren. Damit würde aller Voraussicht nach die Geldentwertung des US-Dollar beschleunigt werden. Was wiederum den in Punkt 1 genannten Vorgang noch beschleunigen würde.

Fazit: Die Konfrontation zwischen China und den USA bzgl. der Yuan-Bindung an den US-Dollar dürfte sich in 2010 zuspitzen.

Je länger China diese Bindung aufrecht erhält, desto größer dürfte der Druck auf die US-Regierung werden, in dieser Angelegenheit etwas zu unternehmen. Mit sanfter Diplomatie – das musste Obama in China schmerzlich erfahren – werden die USA nicht viel erreichen.

Hoffen wir, dass es – nach harten diplomatischen und ausschließlich verbalen Auseinandersetzungen – zu einer Lösung kommen wird.

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BeitragVerfasst am: So 27 Dez, 2009 22:16    Titel: China bleibt hart - Yuan bleibt weich Antworten mit ZitatNach oben

China bleibt hart - Yuan bleibt weich

Die USA und die EU verlangen weiter eine Aufwertung der chinesischen Währung. Chinas Regierungschef Wen Jiabao lehnt dies mit Hinweis auf abgeschottete Auslandsmärkte ab.

Chinas Regierungschef Wen Jiabao hat Forderungen westlicher Politiker nach einer Aufwertung der heimischen Währung Yuan entschieden zurückgewiesen. "Wir werden nicht irgendwelchem Druck in irgendwelcher Form nachgeben, der uns eine Aufwertung aufzwingen will", sagte der Ministerpräsident in einem am Wochenende veröffentlichten Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Ausländische Politiker verlangten einerseits einen stärkeren Yuan, würden aber gleichzeitig ihre Märkte abschotten. Das ziele darauf ab, "Chinas Entwicklung aufzuhalten", sagte Wen.

Der Yuan hat in diesem Jahr deutlich an Wert verloren, weil er an den Dollar gekoppelt ist, der gegenüber dem Euro und vielen anderen Währung schwächelt. China kann dadurch seine Exporte billiger anbieten. US-Politiker sehen in der chinesischen Währungspolitik eine Subvention, die Strafzölle gegen Einfuhren aus China rechtfertigen könnte. US-Präsident Barack Obama, EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso und der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, drängen deshalb eine Yuan-Aufwertung.

Das Leitmotiv der amerikanischen Währungspolitik hat vor über dreissig Jahren John Connally geprägt, der Finanzminister Richard Nixons: „Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.“ Im Umkehrschluss klingt es jetzt so bei den Chinesen: „Der Yuan ist unsere Währung, aber euer Problem.“

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BeitragVerfasst am: Sa 16 Jan, 2010 18:25    Titel: Importstopp für US-Geflügel: Russland sucht neue Lieferanten Antworten mit ZitatNach oben

Importstopp für US-Geflügel: Russland sucht neue Lieferanten

In Russland sind neue Qualitätsanforderungen an Geflügelfleisch in Kraft getreten, die die Einfuhr von mit Chlor behandeltem Geflügel verbieten. Unter das Verbot fallen vor allem Lieferungen aus den USA, die drei Viertel der russischen Gesamtimporte ausmachen.

MOSKAU, 15. Januar (RIA Novosti). Russisch-amerikanische Konsultationen zwischen den zuständigen Ministerien beider Länder zu Problemen der Geflügelfleisch-Lieferungen an Russland werden in der 2. Januar-Hälfte in Moskau stattfinden. Das teilte der offizielle Sprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Freitag mit.

Die Konsultationen finden auf Bitte der amerikanischen Seite statt, hieß es.

Nesterenko verwies darauf, dass in Russland ab 1. Januar die noch 2008 angenommenen sanitären Normen in Kraft getreten sind, mit denen die Anwendung von Chlor bei der Behandlung von Geflügelfleisch eingeschränkt wird.

Auf das amerikanische Hühnerfleisch entfallen 20 Prozent des russischen Geflügelmarktes, die amerikanischen Lieferungen machen 80 Prozent des russischen Geflügelfleischimports aus. Die US-Normen für die Chlor-Anwendung sind indes viel freizügiger als die neuen russischen Vorschriften.

Die neuen russischen Anforderungen "haben technischen Charakter und sind nicht auf die Schaffung von Handelseinschränkungen für Lieferanten gerichtet", betonte der russische Diplomat. "Die amerikanische Seite war im Voraus über die neuen Anforderungen informiert worden."

Am Vortag hatte Russlands Premier Wladimir Putin erklärt, Russland sehe bei den amerikanischen Geflügelfleisch-Lieferern keine Bereitschaft, die veterinären Anforderungen Russlands einzuhalten. Deshalb sei Russland bereit, Fleisch in anderen Ländern zu kaufen und zugleich die Abhängigkeit vom Import schrittweise zu verringern.

Zugleich versicherte die Regierung, dass es zu keinem Defizit an Hühnerfleisch im Angebot kommen wird.

Quelle: http://de.rian.ru/business/20100115/124709855.html

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BeitragVerfasst am: Fr 22 Jan, 2010 17:54    Titel: Russland-USA: Hähnchen-Krieg mit Happy-End? Antworten mit ZitatNach oben

Russland-USA: Hähnchen-Krieg mit Happy-End?

MOSKAU, 22. Januar (Wlad Grinkewitsch, RIA Novosti). Am Donnerstagabend wurden die zweitägigen Verhandlungen über die Hühnerfleischexporte an Russland beendet.

Die Gespräche in Moskau mit den Amerikanern verliefen hinter verschlossenen Türen, deshalb sind die Informationen darüber äußerst karg. Bekannt ist nur, dass sich die Positionen Moskaus und Washingtons angenähert haben, beide Seiten jedoch keine endgültige Einigung erlangt haben, so dass die Verhandlungen weitergehen.

Nach Meinung von Experten wird alles auf ein Happy-End hinauslaufen: Es werde den Amerikanern nicht allzu schwer fallen, ihre Produktion an die russischen Standards anzupassen. Derweil verlieren die Hühnerfleischlieferanten keine Zeit und nutzen den Wirrwarr auf dem Markt aus, um ihre Ware zu verteuern.

Wir wollen daran erinnern, dass Rospotrebnadsor (russische Verbraucherschutzbehörde) ab dem 1. Januar die Einfuhr von Hühnerfleisch aus den USA verboten hat. Mit Politik hat das nichts zu tun, es ist einfach so, dass in Russland neue Hygienerichtlinien gelten, laut denen der Chlorgehalt in der Wasserlösung, mit der das Geflügelfleisch desinfiziert wird, nicht über 0,5 Milligramm/Liter liegen darf, also den für das Trinkwasser festgesetzten Normen entsprechen muss.

Das ist nicht etwa ein russisches Know-how, diese Normen gelten auch in der Europäischen Union. Von der Einführung neuer Standards wussten die Lieferanten im Voraus, laut Angaben der russischen Regierung haben die meisten einheimischen Produzenten ihre Produktion rechtzeitig auf die neuen Anforderungen umgestellt.

Die US-Standards unterscheiden sich von den europäischen: In den USA wird geschlachtetes Geflügel mit Chlorwasser bearbeitet, das einen Chlorgehalt von 20 bis 50 Milligramm/Liter hat. Die US-Unternehmen, die ihre Erzeugnisse an Russland liefern, haben es zeitlich einfach nicht geschafft oder nicht den Wunsch gehabt, ihre Produktion bis zum festgesetzten Termin zu ändern, sodass die Hühner im Lager liegen blieben.

Dieser Umstand kann sowohl für die US-Produzenten als auch für russische Konsumenten unangenehme Folgen haben.

Erstens können bedeutende Warenvorräte unverkauft bleiben. Im vorigen Jahr lieferten die USA 750 000 Tonnen Hühnerfleisch an Russland. Die für dieses Jahr festgelegte Quote beträgt 600 000 Tonnen. In Russland aber wird der Bedarf an Hühnerfleisch von den einheimischen Produzenten heute zu ungefähr 75 Prozent gedeckt. Die restlichen 25 Prozent werden importiert, und zwar zu etwa 80 Prozent aus den USA. Umgerechnet ergibt das einen Anteil des amerikanischen Hühnerfleisches am russischen Markt von etwa 20 Prozent.

Gewiss gibt es in der Welt auch andere Großlieferanten von Hühnerfleisch, wie jedoch die Branchenkenner versichern, sind die "Bush-Hühnerbeine" billiger als bei den Konkurrenten. Der Importstopp für die USA könnte eine bis zu 15-prozentige Preiserhöhung bei Hühnerfleisch bewirken, und das nicht nur in den Großstädten wie Moskau oder Sankt Petersburg, wo ohnehin äußerst wenig amerikanisches Hühnerfleisch verkauft wird, sondern vor allem in den ärmsten Regionen.

Doch ganz zu Beginn der "Hühnerfleisch-Saga" erklärten die russischen Behörden, es werde weder einen Hühnerfleischmangel noch einen damit zusammenhängenden Preisanstieg geben. In seinem Kommentar zum Verbot betonte Russlands Premier Wladimir Putin: Sollte es den amerikanischen Partnern schwerfallen, den russischen Sicherheitsanforderungen nachzukommen, so sei Moskau bereit, andere Lieferanten zu finden. Vizepremier Viktor Subkow äußerte vorige Woche die Meinung, dass als potenzielle Geflügelfleischexporteure Länder in Südamerika, der EU und im Nahen Osten in Frage kämen.

Wahrscheinlich wird der Streit nicht bis zur Suche nach neuen Lieferanten gedeihen: Die US-Firmen werden die notwendigen Änderungen an ihren Produktionsverfahren vornehmen können. Das erfordert jedoch Zeit. Offenbar war die Erörterung eines solchen Aufschubs der wichtigste Gegenstand und Streitpunkt der Verhandlungen.

Bislang aber gibt es keine objektiven Gründe für eine Preiserhöhung beim Hühnerfleisch: Wie Subkow schon erklärt hat, wird das ganze Hühnerfleisch, das vor Neujahr importiert und bis zum 19. Januar 2010 deklariert worden sei, verkauft werden dürfen. Möglicherweise wird den Amerikanern auch ein neuer Aufschub zugestanden.

Aus dem Internationalen Verband der Verbrauchergesellschaften verlautet es jedoch, dass die Preise trotzdem bereits anziehen. Wie das nicht selten vorkommt, empfinden die Unternehmer die Wörter "Verbot" und "Mangel" als Signal zur Preiserhöhung. Kaum wurde das Verbot für die Einfuhr von US-Hühnerfleisch bekannt, kamen auch schon Mitteilungen über die Erhöhung der Großhandelspreise für amerikanisches Hühnerfleisch um 20 Prozent und der für russisches um 10 bis 12 Prozent.

Vermutlich wird sich diese Verteuerung im Februar oder März auf die Einzelhandelspreise auswirken. Doch die Hauptfrage ist: Wenn die Verhandlungen zwischen der russischen und der amerikanischen Seite doch noch von einem Erfolg gekrönt werden (was recht wahrscheinlich ist) und nicht einmal eine hypothetische Gefahr des Hühnerfleischmangels entsteht - werden dann die Geflügelfleischlieferanten die Preise für ihre Ware wieder senken?

Quelle: http://de.rian.ru/analysis/20100122/124801989.html

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BeitragVerfasst am: Fr 05 März, 2010 14:59    Titel: Handelsstreitigkeiten zwischen China und USA eskalieren Antworten mit ZitatNach oben

Handelsstreitigkeiten zwischen China und USA eskalieren

Die Handelsstreitigkeiten zwischen China und den Vereinigten Staaten sind weiter eskaliert, nachdem das US-Handelsministerium am Dienstag die vorübergehende Erhebung von Zöllen für aus China importiertes Kaliumphosphat-Salz und beschichtetem Papier ankündigte. Die USA hatte die chinesische Regierung zuvor der Subvention ihrer Hersteller beschuldigt.

Chinesische Hersteller von Kaliumphosphat-Salzen könnten sich beim Export ihrer Produkte in die USA bald einem Ausgleichszoll von bis zu 109 Prozent gegenübersehen. Chinas Hersteller von beschichtetem Papier zahlen Zölle zwischen vier und 13 Prozent.

Die USA wollen im Mai ihre endgültige Entscheidung verkünden. Bis dahin wird die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde eine Bar-Anzahlung oder eine Kaution in Höhe der anvisierten vorübergehenden Zollhöhe einfördern.

Die US-Importe von chinesischen Kaliumphosphat-Salzen stiegen von 2006 bis zum Jahr 2008 um 228 Prozent auf 16,4 Millionen US-Dollar (12 Millionen Euro). Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurde das beschichtete Papier aus China Schätzungen zufolge in den USA im Jahr 2008 für 228,7 Millionen US-Dollar (167 Millionen Euro) verkauft.

Diese Ankündigung kommt eine Woche nachdem die USA bereits Zölle von bis zu 12,97 Prozent auf nahtlose Edelstahlrohre aus China eingeführt haben.

Yao Jian, Sprecher des chinesischen Handelsministeriums verurteilte den "Protektionismus" der USA im ersten Fall: "Die USA missbrauchen ihre eigenen Maßnahmen zur Entspannung der Handelsbeziehungen."

Kaliumphosphat-Salze werde für industrielle Reinigungsprodukte, Düngemittel und Nahrungszusatzstoffe hergestellt. Beschichtetes Papier wird für den Druck hochwertiger Zeitschriften, Kataloge und Firmenbroschüren verwendet.

Die Handelsbeziehungen zwischen China und den USA haben sich seit September 2009 verschlechtert, nachdem die USA Strafzölle für Reifen aus China eingeführt hatte. Die Streitigkeiten weiteten sich rasch auf andere Branchen und Produkte aus, darunter Stahlrohre, Filme, Rohstoffe, Heizdecken und Drahtbeschichtungen.

In den ersten elf Monaten 2009 haben 19 Länder 103 Ermittlungen gegen chinesische Produkte, mit einem Warenwert von insgesamt 11,6 Milliarden US-Dollar (8,5 Milliarden Euro) eingeleitet – ein Rekord, was die Anzahl und den Warenwert betrifft.

Quelle: http://german.china.org.cn/business/txt/2010-03/05/content_19527358.htm

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BeitragVerfasst am: Di 09 März, 2010 16:54    Titel: Protektionismusverdacht - Obamas Tanz mit dem Freihandel Antworten mit ZitatNach oben

Protektionismusverdacht - Obamas Tanz mit dem Freihandel

Der EADS-Chef wirft den USA wegen des geplatzten Tankflugzeug-Deals Protektionismus vor, der deutsche Wirtschaftsminister schließt sich an. Den Verdacht, heimische Unternehmen zu bevorzugen, haben die USA unter Barack Obama schon mehr als einmal genährt.

Als sich US-Präsident Barack Obama im Juli 2009 mit einem schwarzen Harvard-Professor und einem weißen Polizeibeamten zu einem Bier im Garten des Weißen Hauses traf, sollte eigentlich ein Streit über vermeintlichen Rassismus aus der Welt geschafft werden. Die amerikanischen Brauer aber warfen schon vor der Zusammenkunft eine andere Streitfrage auf: Warum keiner der Teilnehmer Bier einer Brauerei in US-Besitz getrunken habe.

Der Vorfall war nur eine Petitesse, doch er zeigt, wie genau Teile der US-Wirtschaft auf ihre Interessen achten. In regelmäßigen Abständen wird Washington vorgeworfen, diese Interessen trotz aller Bekenntnisse zum freien Handel mit protektionistischen Schritten zu schützen. Der jüngste Fall ist der Rückzug des europäischen Rüstungskonzerns EADS aus einem Wettbewerb um ein US-Tankflugzeug. Die Ausschreibung sei "maßgeschneidert" auf den US-Konkurrenten Boeing gewesen, beklagte EADS-Chef Thomas Enders auf Anfrage der FTD. Es sei "um das beste Tankflugzeug und auch nicht um einen fairen Wettbewerb" gegangen.

weiterlesen: Protektionismusverdacht - Obamas Tanz mit dem Freihandel


siehe auch Europa legt sich mit den USA an

Zitat:
EU-Kommission und Bundesregierung warfen der Regierung von Präsident Barack Obama am Dienstag vor, bei der Ausschreibung den heimischen Boeing-Konzern zu bevorzugen und den europäischen Rivalen zu behindern. "Es ist höchst bedauerlich, dass ein großer potenzieller Lieferant sich nicht in der Lage sieht, für einen solchen Auftrag mitzubieten", sagte EU-Handelskommissar Karel de Gucht in Brüssel.

Die Kommission drohte den USA mit höheren Hürden für künftige Rüstungsprojekte. Wenn das Pentagon bei der Ausschreibung von Tankflugzeugen für die US-Luftwaffe den amerikanischen Hersteller Boeing bevorzugt habe, könnte das Folgen für Rüstungsgeschäfte mit den USA haben, hieß es aus Brüssel.

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BeitragVerfasst am: So 14 März, 2010 11:08    Titel: Illinois: Geldeintreiber gegen Gesetzgeber Antworten mit ZitatNach oben

Illinois: Geldeintreiber gegen Gesetzgeber

Wir hatten zuletzt häufiger berichtet über die haarsträubende finanzielle Situation, in der sich der US-Bundesstaat Illinois befindet. Bereits im Januar machte die Civic Federation darauf aufmerksam, dass sich Illinois in einem Stadium kurz vor der Insolvenz befindet. Auch Andrew McKenna Jr., der republikanische Kandidat für den Gouverneursposten, teilte diese Ansicht und machte öffentlich auf die dramatische Lage aufmerksam. Da der Bundesstaat die sich auftürmenden Bürorechnungen seiner Gesetzgeber seit Monaten nicht bezahlt hat, reichen die Vermieter nun Räumungsklagen ein und heuern Geldeintreiberagenturen an.

weiterlesen: http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=3010

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BeitragVerfasst am: Do 18 März, 2010 12:19    Titel: Chinas Exporteure warnen vor katastrophalen Folgen Antworten mit ZitatNach oben

Yuan-Aufwertung - Chinas Exporteure warnen vor katastrophalen Folgen

China ist 2009 zur weltweit führenden Exportnation aufgestiegen und löste damit Deutschland ab. Das könnte sich im Fall einer Aufwertung der Landeswährung ändern. Die chinesischen Exporteure schlagen bereits Alarm – mit einem eindringlichen Appell an ihre Regierung.

„Die Konsequenzen wären katastrophal“, sagte der Vizepräsident des Branchenverbandes Council for the Promotion of International Trade, Zhang Wei, am Donnerstag zu einer Umfrage unter 1000 Unternehmen. „Wenn der Yuan-Kurs steigt, laufen diese Firmen Gefahr, unverzüglich Pleite zu gehen.“ Die Gewinnmargen seien ohnehin schon sehr niedrig. In arbeitsintensiven Branchen wie der Bekleidungs- und Möbelindustrie lägen sie bei etwa drei Prozent.

China ist 2009 zur weltweit führenden Exportnation aufgestiegen und löste damit Deutschland ab. Insbesondere die USA werfen der Volksrepublik vor, den Wechselkurs künstlich niedrig zu halten und sich so Wettbewerbsvorteile im Welthandel zu verschaffen.

Im Währungsstreit mit den USA demonstriert das Außenministerium Härte. Ein Sprecher wies Forderungen der USA nach einer Aufwertung des Yuan als „unfair und schädlich“ zurück. Die Kontroverse über den Wert der chinesischen Währung müsse mit Gelassenheit und Vernunft gelöst werden.

Der US-Senat hatte diese Woche eine Entschließung verabschiedet, in der China mit Strafzöllen für den Fall gedroht wird, dass es den Yuan nicht aufwertet. Die chinesische Währung ist seit Mitte 2008 de facto an den Dollar gekoppelt.

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BeitragVerfasst am: Mo 24 Mai, 2010 15:41    Titel: USA vermasseln Irans Energiegeschäft Antworten mit ZitatNach oben

USA vermasseln Irans Energiegeschäft

MOSKAU, 24. Mai (RIA Novosti). Wegen US-Sanktionen und mangelnden Investitionen ist die iranische Erdölgewinnung seit 2005 um 10 Prozent bzw. um 300 000 Barrel pro Tag zurückgegangen, berichtete die Zeitung Financial Times am Montag.

Iranischen Experten zufolge sinkt die Erdölgewinnung seit fünf Jahren, seit Mahmud Ahmadinedschad Präsident geworden ist. 2005 lag die tägliche Ölgewinnung bei 4,2 Millionen Barrel, jetzt sind es nur noch 3,9 Millionen Barrel.

Financial Times zufolge ist der Förderrückgang auf die langsame Erschließung neuer Ölvorkommen sowie auf den schlechten Zustand der gegenwärtig genutzten Ölfelder zurückzuführen.

Die Fördermenge droht aber, noch weiter abzufallen: Im zweiten Quartal 2010 lag die Ölförderung bei nur 3,53 Millionen Barrel pro Tag.

Zum Jahr 2015 will der Iran seine Ölgewinnung auf 5,1 Millionen Barrel täglich erhöhen. Dem iranischen Ölminister Massoud Mir-Kazemi zufolge sollen wenigstens 25 Milliarden US-Dollar jährlich in den Energiesektor investiert werden.

Wegen US-Sanktionen haben die weltgrößten Energieunternehmen wie Total und Royal Dutch Shell auf Aktivitäten im Iran verzichtet.

Quelle: http://de.rian.ru/world/20100524/126422754.html

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BeitragVerfasst am: Mi 26 Mai, 2010 08:54    Titel: Die Reform, die keine ist Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Inside Wall Street Die Reform, die keine ist

von Lars Halter, New York
Die frischen Details zur geplanten US-Finanzmarktreform lösen an den US-Börsen eine Kehrtwende aus. Unvermittelt strömen die Anleger zurück in den Finanzsektor. Der Grund: Für die Banken dürfte sich wohl trotz allem nicht viel ändern.

Dass man sich an der Wall Street freut, wenn der Dow Jones mit einem Minus von 20 Punkten schließt, ist selten. Am Dienstag lag das daran, dass die Blue Chips zunächst um 290 Punkte eingebrochen waren und sich dann erst aufrappelten - dank guter Nachrichten für die Banken. Die kommen bei der aktuellen Finanzmarktreform glimpflich davon und jubeln.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Die-Reform-die-keine-ist-article889020.html


=> Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden
(Horst Seehofer) Quelle http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/05/bei-pelzig-horst-seehofer-sagt-wie-es.html
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BeitragVerfasst am: Mo 16 Aug, 2010 16:35    Titel: Neuorientierung in China: US-Papiere nicht mehr attraktiv Antworten mit ZitatNach oben

Neuorientierung in China: US-Papiere nicht mehr attraktiv

China reduziert seine Investitionen in die US-Staatsanleihen und setzt jetzt auf europäische und japanische Bonds.

„Diversifizierung muss zum Grundprinzip werden“, sagte Yu Yongding, der ehemalige Berater der Nationalbank Chinas, in einem Interview für die Agentur Bloomberg am Montag.

Peking habe neulich „ziemlich viel“ europäische Anleihen gekauft. „China glaubt an die europäische Wirtschaft, an den Euro und an die EU“, sagte Yu Yongding.

Nun legt Peking neue Reserven verstärkt in japanischen Staatstiteln an. So hat es seit Anfang des Jahres japanische Schuldverschreibungen für rund 20 Milliarden US-Dollar gekauft.

Der Anteil der US-Anleihen an den Währungsreserven Chinas lag im Mai bei 867,7 Milliarden Dollar gegenüber 894,8 Milliarden im Januar.

Angesichts der Schuldenkrise im EU-Raum nimmt China auch europäische Staatsanleihen unter die Lupe: die Rentabilität von Anleihen einiger Staaten ist deutlich gestiegen. Gleichzeitig hat nach den jüngsten Angaben der Europäischen Zentralbank die Instabilität der europäischen Schuldverschreibungen viele Investoren abgeschreckt: Im Mai wurden Anleihen für 37,4 Milliarden Euro gegenüber 49,7 Milliarden Euro im April verkauft.

Neben China haben auch Südkorea, Malaysia und Indien die Ankäufe an US-Schuldverschreibungen reduziert. Asiatische Investoren bevorzugen jetzt in europäische Papiere zu investieren, weil sie an der Selbsterneuerungskraft der US-Wirtschaft zweifeln.

Quelle: http://de.rian.ru/business/20100816/257112146.html


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BeitragVerfasst am: Di 07 Sep, 2010 21:27    Titel: Protektionismus - USA verschärft Handelsgesetze Antworten mit ZitatNach oben

Protektionismuswürfel sind gefallen: USA verschärft Handelsgesetze

Die Regierung von Präsident Obama, die sich darum bemüht zeigt, Länder wie China in die Schranken zu weisen, wird in Kürze Importsubventionen stoppen, von denen sie selbst sagt, dass sie Unterstützung leisteten, um billige Produkte in die USA aus dem Ausland einzuführen. Insgesamt würden 14 neue gesetzliche Maßnahmen zur Verabschiedung anstehen, um die geltenden Handelsgesetze zu verschärfen. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, sei es die Absicht der Regierung, China und andere Billigproduzenten dadurch zu treffen, um für die US-Hersteller einen dringend benötigten Ausgleich in Bezug auf den künstlich niedrig gehaltenen Wechselkurs des Yuans zu schaffen.

weiterlesen: http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=8376

Wer am längeren Hebel sitzt dürfte ja klar sein! Die grosskotzigen AMIS haben es aber noch nicht begriffen:

Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.
Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden.
Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen."  (Sunzi)

Die chinesische Kunst der List für Krieg und Alltag http://holzgibtgas.com/viewtopic.php?p=70147#70147 Wie die chinesische Kunst der List für Krieg und Alltag angewendet von den Chinesen angewendet wird, liest man nachfolgend:

Waffenproduktion: "Kalter Krieg" um seltene Erden

Die USA sind bei der Produktion von intelligenten Waffen auf China angewiesen, denn das Schwellenland besitzt die dafür notwendigen Rohstoffe und Metalle und kontrolliert 97 Prozent deren Produktion.

China hat nicht nur mit seiner Währungspolitik die Weltwirtschaft und vor allem die USA fest im Griff: Zur Herstellung von „intelligenten“ Bomben ist das US-Militär auf Metalllieferungen aus China angewiesen. Dasselbe gilt für die Produktion von Nachtsichtgeräten und Spionageradar. China kontrolliert 97 Prozent der Produktion von seltenen Erden und könnte diese Marktmacht unter Umständen gegen die USA ausspielen, heißt es in einem vom Obersten Rechnungshof der USA erstellten Report.

weiterlesen: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/559186/index.do


China kürzt Ausfuhr von Hightech-Waffenrohstoffen

Etwa 97 Prozent aller "seltenen Erden" kommen aus China. Sie werden für Raketensysteme oder neue Technologien gebraucht. Nun kürzt China die Ausfuhr um fast drei Viertel. Die USA und Japan sind alarmiert.

Eine neue Rohstoffkrise droht: China hat die Ausfuhr sogenannter seltener Erden radikal gekürzt. Die Europäische Union, die USA und Japan sind alarmiert. Das Reich der Mitte dominiert den Weltmarkt und lieferte bisher rund 97 Prozent dieser speziellen Rohstoffe, die heute für viele neue Technologien gebraucht werden. So wird Cerium in Autokatalysatoren oder Ölraffinerien benutzt. Aus Neodym werden starke Magnete gebaut, die in Festplatten oder iPods stecken. Wie Yttrium dient es auch in der Lasertechnik.

72 Prozent weniger Ausfuhr

Es ist ein Weckruf, dass China jetzt für die zweite Jahreshälfte seine Ausfuhrquote um 72 Prozent auf nur noch 8.000 Tonnen beschränkt. Ein drastischer Schritt, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 28.000 Tonnen ausgeführt worden waren. Als Gründe werden in China neben einem zu niedrigen Preis und nationalen Sicherheitsinteressen auch der Umweltschutz und der Kampf gegen illegale Förderung genannt.

Die digitale Welt ist abhängig von China

Seltene Erden kommen häufig auch in der Waffentechnik zum Einsatz, zum Beispiel in Raketenlenksystemen, Düsen von Kampfjets, Satelliten oder Kommunikationssystemen. Doch die Welt ist völlig abhängig von der Förderung und Verarbeitung dieser besonderen Metalle in China. "Der Nahe Osten hat sein Öl, China hat seltene Erden", sagte 1992 der einst starke Mann und marktwirtschaftliche Reformer, Deng Xiaoping. Rund ein Drittel liegen in China.

weiterlesen: http://diepresse.com/home/wirtschaft/592759/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

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