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Do 28 Jan, 2010 18:30 Titel: Estland veranstaltet Panzerübung mit einzigem Panzer
Estland veranstaltet Panzerübung mit einzigem Panzer - und auch der ist geborgt
MOSKAU, 28. Januar (RIA Novosti). Für eine Panzerübung muss die estnische Armee beim Nachbarn Lettland einen sowjetischen Panzer vom Typ T-55 borgen. Das baltische Land hat keine eigene Panzertechnik.
Wie die russische Nachrichtenwebsite Newsru.com unter Verweis auf die estnische Internetzeitung Ohtuleht schreibt, wurde Estland für den eigenen Stolz bestraft: Noch 1999 habe Polen dem Land fünf T-55-Panzer als Geschenk angeboten. Estland, damals noch Nato-Beitrittskandidat, habe das Angebot mit der Begründung abgelehnt, die russische Kriegstechnik entspräche nicht den Standards des Nordatlantikpaktes.
Polen hingegen störte sich nicht an seinen russischen Panzern und wurde sogar schneller als Estland in die Nato aufgenommen, während Estland bisher immer noch keine Panzertechnik hat.
Die estnische Armee hätte auch diesmal ohne Panzer auskommen können, wenn sie nicht die neuen Panzersperren testen müsste.
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Sa 06 März, 2010 15:33 Titel: Dutzende herrenlose russische Panzer in einem Wald
Dutzende herrenlose russische Panzer in einem Wald
Was machen Dutzende herrenlose russische Panzer in einem Wald? Das fragen sich auch die Bewohner der Stadt Kamishlowsk im Uralgebirge.
Abandoned Army: 200 tanks left in Russian woods
20'000 Panzer will die russische Armee in den nächsten Jahren ausrangieren. Das verlautete jüngst hochoffiziell aus der Militärspitze. Das sind Tausende Tonnen Stahl, die rezykliert werden müssen.
Da passt ganz gut die Meldung hinein, die in den letzten Tagen in den russischen Medien die Runde machte. Demnach hat ein Bewohner der Stadt Kamishlowsk im Uralgebirge in einem Waldstück zwischen 70 und 200 ausrangierte Panzer entdeckt. Angeblich sei das Kriegsmaterial unbewacht gewesen. Verwundert über den Fund hat er den Fuhrpark an ungewöhnlicher Stelle mit einer Videokamera gefilmt und nachher bei den Behörden Meldung erstattet.
«Im ganzen Wald stehen Panzer»
Laut den Angaben sollen die Panzer seit November an Ort und Stelle stehen und offenbar frei zugänglich sein. «Im ganzen Wald stehen Panzer. Wenn Sie einen brauchen, kommen Sie her und holen sich einen», sagte die Stimme im Video laut Medienberichten.
Das russische Militär hat umgehend reagiert. Das seien keine vergessenen Panzer, die an dem Ort – zirka 100 Kilometer vor den Toren der Stadt Jekaterinburg – abgestellt wurden. Die Fahrzeuge seien mit der Bahn dorthin gebracht worden und warteten auf den Weitertransport im März per Lastwagen, sagte General Dimitri Burdakow der Nachrichtenagentur AP.
Die Sorgen des Dimitri Medwedew
Offenbar ist die Sache dem Militär doch nicht ganz geheuer. Angeblich sei eine Untersuchung eingeleitet worden. Jüngsten Meldungen zufolge wurde das Kriegsgerät jetzt auch eingezäunt und wird bewacht.
Russlands Präsident Dimitri Medwedew hatte in den letzten Monaten immer wieder die Misswirtschaft in Russland angeprangert und versprochen, dagegen anzukämpfen. Wohl nicht zu unrecht.
_________________ Geheuchelter Optimismus ist die perfideste Form der Feigheit
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Mi 10 März, 2010 20:06 Titel: "Herrenlose" Panzer verlassen Wald im Ural
„Herrenlose“ Panzer verlassen Wald im Ural
JEKATERINBURG, 10. März (RIA Novosti). Zwei Wochen nach dem spektakulären Bericht über Dutzende angeblich „herrenlose“ Panzer an einer Eisenbahnstation im Ural-Gebiet Jekaterinburg hat die Armee nach eigenen Angaben das Problem geregelt.
„Alle Kampffahrzeuge wurden aus dem Wald abtransportiert“, sagte Igor Gorbul, Sprecher des Militärbezirks Wolga/Ural, am Mittwoch RIA Novosti.
Ein im Februar veröffentlichtes Amateurvideo auf einer Webseite der Ural-Hauptstadt Jekaterinburg zeigte eine Vielzahl von schneebedeckten Panzern im Wald nahe der Ortschaft Jelanski. Die Unterschrift lautete: „Rund 100 verlassene Panzer stehen im Wald neben der Eisenbahnstation. Sie werden nicht bewacht, offenbar braucht sie keiner“.
Die Armee erwiderte, es gehe um einen planmäßigen Transport zu einem neuen Standort. Das sei nur ein Zwischenstopp. Die Militärstaatsanwaltschaft leitete trotzdem eine Prüfung ein.
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