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 Linda & Sieglinde - Die Befreiung der Kartoffel Nächstes Thema anzeigen
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BeitragVerfasst am: Di 22 Nov, 2005 23:44    Titel: Linda & Sieglinde - Die Befreiung der Kartoffel Antworten mit ZitatNach oben

Die Befreiung der Kartoffel

von Maren Wernecke

Nach "Linda" wird auch die Kartoffelsorte "Sieglinde" vom Markt genommen. Wissenschaftler plädieren für einen freieren Umgang mit Copyright-geschützten Pflanzen.

Der Vollzugsbeamte kam mit Siegel und Plombierzange, und er wollte alles ganz genau mit ansehen: Die Erntemaschine, den Kartoffelberg im Anhänger, und den Bauern. Am Abend hat er alle Kartoffeln weggesperrt. Tonnenweise Linda, illegal vermehrt, aus dem Verkehr gezogen wie raubkopierte CDs.

Das Ende der Kartoffelsorte Linda sei "ein Routinevorgang", sagt Jörg Renatus, Geschäftsführung der Pflanzenzüchtungsfirma Europlant, der alle Rechte an der Knolle gehören. "Eine Entmündigung der Verbraucher", grummeln die Bauern.

Der Streit, meist als Kartoffelposse unterschätzt, ist ein Vorgeschmack auf eine Auseinandersetzung, die in Zukunft die Landwirtschaft prägen wird. Auf der einen Seite stehen Unternehmen, die Millionen in die Entwicklung neuer Pflanzensorten stecken, auf der anderen Bauern, Verbraucher und Wissenschaftler, die an Vielfalt und unkompliziertem Zugriff auf neue Pflanzensorten interessiert sind.

Quelle: Die Befreiung der Kartoffel

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BeitragVerfasst am: Di 22 Nov, 2005 23:50    Titel: Linda (und die Vielfalt der Kartoffelsorten) retten Antworten mit ZitatNach oben

Linda (und die Vielfalt der Kartoffelsorten) retten

Image


Der Freundeskreis Linda vertreibt einen Aufkleber zur Rettung der Kartoffelsorte Linda. Dieser Aufkleber ist eine Protestreaktion auf die Bestrebungen des Saatgutkonzernes Europlant, Linda vom Markt verschwinden zu lassen. Durch den Verkauf jedes Aufklebers fließen 50 Cent unmittelbar auf das "Solidaritätskonto Linda" bei der Volksbank Lüneburg (BLZ 240 900 41) Kontonummer 125 228 302. Mit diesem Geld sollen die hohen Gerichtskosten abgedeckt und die Interessen der Bauern und Verbraucher für den Erhalt von Linda verteidigt werden. Der Aufkleber kann in Naturkost-Geschäften und bei Bio-Direktvermarktern sowie im Internet bei www.bauernstimme.de für 2 Euro erworben werden.

Der Streit um die Kartoffelsorte "Linda" beschäftigt inzwischen nicht nur die Medien sondern auch die Justiz. Das Bundessortenamt hatte im Mai 2005 dem Antrag des Landwirtes Karsten Ellenberg auf Fristverlängerung zur Vermehrung von Linda bis 2007 zugestimmt (1 :0 für Linda). Auch Europlants Widerspruch gegen diese Entscheidung wurde vom Bundessortenamt auf ganzer Linie abgelehnt. Diese Verlängerung bis 2007 wurde am 24. 8. vom Verwaltungsgericht Hannover bestätigt. (2 :0 für Linda).

Der bisherige Sortenschutzinhaber Europlant prozessierte aber auch noch auf einer anderen Ebene. Vor dem Schiedsgericht für Saatgut- und Sortenschutzstreitigkeiten bei der Landwirtschaftskammer Hannover standen am 28. Juli drei niedersächsische Bauern in einem nicht öffentlichen Prozess unter Anklage. Die Landwirte wollten Linda ohne Europlants Einverständnis für den Vermehrungsbetrieb von Karsten Ellenberg weiter vermehren. Sie beriefen sich auf ihr Recht, dass der Sortenschutz nach 30 Jahren abgelaufen sei und sie somit Linda als freie Sorte vermehren dürften.

weiterlesen Linda (und die Vielfalt der Kartoffelsorten) retten

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BeitragVerfasst am: Mo 27 Apr, 2009 18:50    Titel: Versuchsanbau von Gen-Kartoffel in Deutschland erlaubt Antworten mit ZitatNach oben

Versuchsanbau von Gen-Kartoffel Amflora in Deutschland erlaubt

Die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat den Versuchs-Anbau der umstrittenen Gen-Kartoffel Amflora erlaubt. Von der Kartoffel gingen "keine Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt" aus, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Montag.

Bei der Erlaubnis geht es um den Versuchs-Anbau der Kartoffel in Mecklenburg-Vorpommern. Amflora produziert aufgrund ihrer genetischen Veränderung mehr von einer bestimmten Stärkesorte, die in der Papier-, Garn- und Klebstoffindustrie verwendet wird. Für Amflora liegt noch keine EU-Zulassung vor. BASF hat die EU-Kommission im vergangenen Jahr geklagt, weil Brüssel seiner Meinung nach die Zulassung der Kartoffel verzögerte. Das Zulassungsverfahren für Amflora läuft seit 1996.

Zuletzt hatte Aigner die Aussaat des Gen-Mais Mon 810 des US-Konzerns Monsanto in Deutschland verboten. Für diesen Mais gibt es bereits eine Zulassung für den kommerziellen Anbau. Deutschland hatte allerdings eine sogenannten Schutzklausel genutzt, um die Aussaat trotzdem zu untersagen. Monsanto hat gegen das Verbot geklagt.



Eine Friedenskartoffel für die CDU

Verbraucherministerin Aigner erlaubt den Versuchsanbau der Gen-Kartoffel Amflora. Das bringt ihr mehrere Vorteile: Sie demonstriert Eigenständigkeit und erfreut die CDU.

Ilse Aigner hat sich in den vergangenen Wochen eine Menge anhören müssen. "Die Chefsekretärin" betitelte etwa ein großes Nachrichtenmagazin einen Bericht über die CSU-Politikerin, die seit wenigen Monaten das Amt der Bundesverbraucherschutzministerin inne hat. Seit dem Verbot der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 stand Aigner in dem Ruf, in ihrem Amt nur der verlängerte Arm von CSU-Chefs Horst Seehofer zu sein.

weiterlesen: http://www.zeit.de/online/2009/18/amflora-aigner-cdu?page=all

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BeitragVerfasst am: Sa 02 Mai, 2009 15:46    Titel: Kommt nach Amflora die Cholera-Kartoffel? Antworten mit ZitatNach oben

Kommt nach Amflora die Cholera-Kartoffel?

Umweltinstitut München fordert Zulassungsstopp für neue Freilandexperimente mit Gen Pflanzen

Anlässlich der Anbaugenehmigung für die genmanipulierte Kartoffellinie Amflora fordert das Umweltinstitut München einen Zulassungsstopp für weitere Freisetzungsversuche mit genveränderten Pflanzen in Deutschland. Nach Informationen des Umweltinstituts sind für 2009 noch sechs weitere Genpflanzen-Experimente beantragt.

In diesem Jahr soll es auf deutschen Feldern Versuche mit transgenem Mais, Petunien, Kartoffeln und Gerste geben. So plant die Universität Rostock den Anbau von Arzneimittel produzierenden Kartoffeln in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Den so genannten Cholera-Kartoffeln wurden Teile des Cholerabakteriums eingebaut. Andere Pharma-Kartoffeln sollen im Rahmen des Versuchs einen Impfstoff gegen die Kaninchenseuche RHD bilden.

Gegen den Anbau dieser Kartoffeln haben rund 70.000 Verbraucherinnen und Verbraucher Einwendungen eingereicht oder per E-Mail bei Landwirtschaftsministerin Aigner protestiert.

Über die Genehmigung will das Ministerium demnächst befinden. Doch der Anbau von Pharma Pflanzen ist laut einer Studie der Europäischen Akademie nicht von den europäischen Gentechnikbestimmungen gedeckt und damit illegal, so Andreas Bauer, Gentechnikexperte beim Umweltinstitut München. Bauer fordert daher: „Ministerin Aigner muss diese Pflanzen aus dem Gruselkabinett der Gentechnikforschung jetzt aus dem Verkehr ziehen. Den Anbau des Gen-Mais MON810 verbieten und die noch weit riskanteren Cholera-Kartoffeln zulassen: Das wäre ein Offenbarungseid für die Glaubwürdigkeit der Verbraucherschutzministerin. Pharma-Pflanzen haben auf dem Acker nichts zu suchen.“

Zudem will der US-Gentechnikkonzern Monsanto trotz des deutschlandweiten Verbots für den Gen-Mais MON810 neue Linien von genmanipuliertem Mais anbauen. Diese sollen verschiedene Insektengifte produzieren und wurden zusätzlich mit einer Resistenz gegen das firmeneigene Totalherbizid Roundup aufgerüstet. Auch der Schweizer Agrarkonzern Syngenta plant den Anbau von Gen-Mais, der resistent gegen das Totalherbizid „Touchdown“ gemacht wurde.

„Es darf keine Zulassungen für den Anbau von genmanipuliertem Mais geben, der den hemmungslosen Einsatz von Ackergiften fördert und die Umwelt noch höheren Risiken aussetzt als der mittlerweile verbotene MON810“, kritisiert Harald Nestler, Vorstand beim Umweltinstitut München.

Neben den Freisetzungsexperimenten, die sich noch im Zulassungsverfahren befinden, wachsen in Deutschland bereits verschiedene Gen-Pflanzen in Freilandversuchen. Derzeit werden laut dem amtlichen Standortregister für genveränderte Pflanzen zehn Experimente mit Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Weizen an 22 Standorten durchgeführt. Zwei Gen Maislinien sowie eine Gen-Kartoffellinie werden dabei in den bayerischen Gemeinden Düllstadt und Möttingen angebaut.

Das Umweltinstitut München fordert Landwirtschaftsministerin Aigner und die bayerische Staatsregierung dazu auf, die Genehmigungen für diese Versuche zu überprüfen und Bayern durch ein Verbot endgültig gentechnikfrei zu machen.

Quelle: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=366041

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BeitragVerfasst am: Do 27 Aug, 2009 16:08    Titel: Kartoffel LINDA jetzt in Grossbritannien erlaubt Antworten mit ZitatNach oben

Kartoffel LINDA jetzt in Grossbritannien erlaubt - Engländer holen sich unsere beliebteste Kartoffelsorte

Der Lüneburger Konzern Europlant hatte 2004 die Kartoffel für Deutschland nach 30 Jahren von der Saatgutliste streichen lassen.

Die Kartoffelsorte Linda kommt wieder auf den Markt. Nach zweijähriger Qualitätsprüfung wurde sie in Großbritannien auf der nationalen Liste zur Pflanzkartoffel erklärt. Das mache auch den Weg für Anbau und Handel in Deutschland frei, sagte Matthias Miersch, Anwalt des Freundeskreises „Rettet Linda“. Der Lüneburger Züchtungskonzern Europlant hatte die Kartoffel Ende 2004 nach 30 Jahren von der Saatgutliste streichen lassen, weil er sie für krankheitsanfällig hält. Seither kämft der Freundeskreis um die Neuzulassung. Auch in Deutschland und Tschechien sind Neuzulassungen beantragt.

Josef Steinberger, Abteilungsleiter beim Bundessortenamt in Hannover bestätigte die Auswirkung der britischen Entscheidung für den deutschen Markt: „Wenn die Sorte in England zugelassen ist, wird sie der Kommission in Brüssel gemeldet und in den europäischen Katalog aufgenommen. Das hat zur Folge, dass sie EU-weit gehandelt werden darf.“ Eine eigene Beurteilung komme frühestens Ende Oktober. Es habe sich gelohnt, einen langen Atem zu haben. Nicht irgendwelche Züchter sollten entscheiden, was auf den Äckern gepflanzt wird und auf die Teller kommt, sondern Bauern sollen das anbauen können, was die Kunden nachfragten, sagte Mitstreiter Georg Janßen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.

Nachdem der Züchtungsbetrieb die Zulassung der Sorte vor Ablauf der der Zulassungszeit zurückgenommen hatte, gab es unter Kartoffelbauern und Linda-Liebhabern einen Sturm der Entrüstung. Linda-Anbauer schafften es, trotz eines Verfahrens vor Gericht, die Kartoffel – wenn auch in kleinen Mengen – auf dem Markt zu halten. Nach Meinung von Landwirt Ellenberg hat der Streit um Linda verloren gegangenes Wissen um die Eigenschaften von Kartoffelsorten in Erinnerung gerufen und insgesamt der Kartoffelwirtschaft geholfen.

Quelle

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BeitragVerfasst am: Sa 24 Okt, 2009 18:16    Titel: Schwarz-Gelb will Gen-Kartoffel Antworten mit ZitatNach oben

Schwarz-Gelb will Gen-Kartoffel

Die künftige schwarz-gelbe Koalition macht sich für den Anbau von Gen-Kartoffeln stark. Offenbar konnten sich die Gen-Befürworter von CDU und FDP gegen Skeptiker aus der CSU durchsetzen, der Wortlaut des Koalitionsvertrags ist eindeutig. Eine gute Nachricht für BASF.

"Der Anbau der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora für eine kommerzielle, industrielle Verwertung wird unterstützt", heißt es im Koalitionsvertrag von Union und FDP, den die Parteispitzen am Samstag vorstellten. Dafür haben sich vor allem FDP und CDU eingesetzt. Der Chemiekonzern BASF hält die Kartoffel zur Stärkegewinnung für Klebstoffe oder Papier für sicher. Das Anbauverbot für Genmais von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), die in ihrem Amt bleibt, wird vorerst nicht geändert.

"Beim erlassenen Anbauverbot für die gentechnisch veränderte Maissorte MON 810 wird der Ausgang des Gerichtsverfahrens abgewartet", heißt es im Koalitionsvertrag. Die FDP hatte gefordert, das Anbauverbot zu kippen. Dagegen verlangte die CSU, dass die Bundesländer selbstständig über einen Anbaustopp für Gen-Pflanzen entscheiden können. Geplant ist nun eine Sonderklausel, nach der die Länder die Sicherheitsabstände zu Feldern mit Gen-Pflanzen innerhalb eines bundesweit einheitlichen Rahmens eigenständig festlegen können.

Quelle

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BeitragVerfasst am: Di 02 März, 2010 16:47    Titel: EU erlaubt Anbau von umstrittener Genkartoffel Amflora Antworten mit ZitatNach oben

EU erlaubt Anbau von umstrittener Genkartoffel Amflora

Die EU-Kommission hat der umstrittenen Genkartoffel Amflora die Zulassung erteilt. Die Kartoffel ist nicht zum Verzehr bestimmt, sondern soll Stärke für industrielle Produkte liefern. Umweltschützer befürchten jedoch Gefahren für die Natur.

Das Zulassungsverfahren für Amflora des deutschen Chemiekonzerns BASF läuft seit 1996. Die Kartoffel soll Stärke für die Papier-, Garn- und Klebstoffindustrie liefern. Amflora wird in Mecklenburg-Vorpommern bereits zu Versuchszwecken angebaut. Das hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) Ende April 2009 erlaubt. Durch die Entscheidung der EU-Kommission ist nun der Weg frei für den Anbau der Kartoffel im Freiland.

Umweltschützer befürchten dadurch jedoch Gefahren für die Natur. Die Experten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hatten die Kartoffel im vergangenen Juni mehrheitlich für unbedenklich erklärt.

Die Europäische Kommission ließ gleichzeitig die Verwendung der bei der Stärkegewinnung anfallenden Nebenerzeugnisse als Futtermittel zu. Außerdem genehmigte die Behörde die Verwendung von drei Genmais-Sorten des US-Konzerns Monsanto als Lebens- und Futtermittel sowie deren Einfuhr und Verarbeitung. Die Kommission habe alle fünf Zulassungen "äußerst sorgfältig geprüft", hieß es. "Weitere Verzögerungen wären nicht zu rechtfertigen gewesen", betonte der neue EU-Gesundheitskommissar John Dalli.

weiterlesen: EU erlaubt Anbau von umstrittener Genkartoffel Amflora


Unionsfraktion begrüßt Amflora-Zulassung

Pressemitteilung von Peter Bleser MdB zur Genehmigung des Anbaus der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte Amflora zu industriellen Zwecken durch die EU-Kommission 02.03.2010

Die Unionsfraktion im Bundestag begrüßt es, dass die EU-Kommission nun nach langer und intensiver Prüfung den Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte Amflora zu industriellen Zwecken genehmigt hat. Gleichzeitig hat die Kommission die Verwendung der bei der Stärkegewinnung anfallenden Nebenerzeugnisse als Futtermittel zugelassen. Eine weitere Verzögerung der Entscheidung wäre aus unserer Sicht nicht zu rechtfertigen gewesen. Es ist gut, dass der Anbau dieser in ihren Eigenschaften optimierten Kartoffelsorte zur Verwendung in der Papierherstellung oder in der Klebstoffproduktion nun erfolgen kann. Inwieweit diese Produkte im Markt verwendet werden, entscheiden die Markteilnehmer.

Die Unionsfraktion hat sich immer dafür ausgesprochen, die Entscheidung über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ausschließlich auf der Basis wissenschaftlicher Bewertungen durchzuführen. Dabei ist immer auch der maximale Schutz des Verbrauchers und die Erhaltung der Wahlfreiheit von Landwirten und Verbrauchern zu beachten. Die Entscheidung der EU-Kommission zu Amflora entspricht diesen Grundsätzen und ist daher voll und ganz zu begrüßen.

Quelle: http://www.peter-bleser.de/front_content.php?idcat=100&idcatart=955

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BeitragVerfasst am: Fr 19 März, 2010 19:53    Titel: Antworten mit ZitatNach oben

Also ich bin froh, daß die feine kleine Linda wieder auf den Teller kommen kann.
Es ist unverständlich, wie einige aus Geldgier oder kaltem Herz manches Schätzchen vor die Hunde gehen lassen wollten.

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Bei mir ist wohl der Wurm drin, rast und gast darin rum.
Aber besser diesen kleinen Freund als nur Holz im Kopf.
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BeitragVerfasst am: Mo 26 Apr, 2010 15:54    Titel: Anbau von Gen-Kartoffel per Eilverfahren verboten Antworten mit ZitatNach oben

Österreich - Anbau von Gen-Kartoffel per Eilverfahren verboten

Das Gesetz soll bereits am Mittwoch in Kraft treten und damit den Anbau der genmanipulierten Sorte "Amflora" unter Strafe stellen. Minister Stöger will das entsprechende Papier heute unterschreiben.

Der Anbau des umstrittenen Gentechnik-Erdapfel "Amflora" ist ab Mittwoch in ganz Österreich verboten. Eine entsprechende Verordnung wird Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) am Montag unterzeichnen. Das kündigte sein Sprecher Fabian Fußeis am Montag an. Nach der amtlichen Kundmachung am Dienstag soll das nationale Anbauverbot ab Mittwoch gelten. Umstritten ist das Gemüse, weil es ein Resistenzgen gegen Antibiotika enthält.

"Amflora" vom deutschen Chemiekonzern BASF war am 31. März für den gesamten EU-Raum für den Anbau zur industriellen Verwendung zugelassen worden. Stöger schickte am darauf folgenden Tag einen Entwurf für ein nationales Anbauverbot in Begutachtung. In einem beschleunigten Verfahren wurden bis einschließlich Freitag Kommentare und Schreiben zu der geplanten Verordnung gesammelt und ausgewertet, so Fußeis. "Es warten durchwegs positive Stellungnahmen aus den Ländern und vom Konsumentenschutzministerium."

Laut Stöger wird "Amflora" mit diesem Schritt noch vor Beginn der Anbausaison verboten. Wer das Gentechnik-Gemüse trotz Verbot anpflanzt, muss mit Geldstrafen rechnen. Bezüglich der Verordnung gebe es viele Anfragen aus Deutschland, wo die Bundesländern ähnliche Schritte wie in Österreich überlegen dürften, betonte Fußeis.

Als Lebensmittel darf "Amflora" in der EU nicht verwendet werden. Das Gentechnik-Gemüse soll vorrangig Stärke für die Papier-, Garn- und Klebstoffindustrie liefern.

Quelle

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