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 BIP-Rückgang in Russland – Wirtschaftsdaten im Vergleich Nächstes Thema anzeigen
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BeitragVerfasst am: Fr 20 Nov, 2009 19:57    Titel: BIP-Rückgang in Russland - Wirtschaftsdaten im Vergleich Antworten mit ZitatNach oben

BIP-Rückgang in Russland – Wirtschaftsdaten im Vergleich

Der größte Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) – 8,9 Prozent - unter den elf führenden Industrieländern ist im dritten Quartal 2009 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum in Russland registriert worden.

Das geht aus einer vom Föderalen Dienst für Staatsstatistik (Rosstat) vorbereiteten Mitteilung hervor, die auf den Publikationen des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Organisation für Wirtschaftskooperation und Entwicklung (OECD) und der operativen Angaben der nationalen Statistikdienste gemäß den Anforderungen des Spezialstandards für die Datenverbreitung des IWF basiert.

Die Senkung des BIP in Großbritannien betrug im ersten Quartal dieses Jahres 5,2 Prozent, in Deutschland - 4,8 Prozent, in Italien - 4,6 Prozent, in Japan - 4,5 Prozent, in Frankreich - 2,4 Prozent und in den USA - 2,3 Prozent.

Es liegen keine Angaben zum Berichtszeitraum für Brasilien, Indien, Kanada und China vor.

Im Januar-September 2009 wurde in China ein BIP-Wachstum von 7,7 Prozent gemeldet.

Der beträchtlichste Rückgang der Industrieproduktion unter den G8-Staaten wurde im Januar- September 2009 (gegenüber Januar-September 2008) in Japan – 26,5 Prozent - registriert. Ihm folgen Italien mit 20,1 Prozent und Deutschland mit 18,3 Prozent.

In Russland machte die Verringerung der Industrieproduktion in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 13,5 Prozent, in Großbritannien - 11,5 Prozent und in den USA – 11,4 Prozent aus.

In Indien wurde im September 2009 die höchste Inflationsrate unter den elf führenden Industrienationen gemeldet. Diese Kennziffer lag gegenüber September 2008 bei 11,6 Prozent.

An zweiter Stelle stand Russland mit 10,7 Prozent. In Brasilien betrug die Inflation 4,3 Prozent, in Großbritannien -1,1 Prozent und in Italien - 0,2 Prozent.

Die Deflation (Senkung derVerbraucherpreise) belief sich in Japan auf 2,2 Prozent, in den USA - auf 1,3 Prozent, in Kanada - auf 0,9 Prozent, in China - auf 0,8 Prozent, in Frankreich – auf 0,4 Prozent und in Deutschland - auf 0,3 Prozent.

Frankreich war im September 2009 nach der Arbeitslosenrate unter den G8-Lädern führend – zehn Prozent der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung. An zweiter Stelle standen die USA mit 9,8 Prozent. In Kanada betrug die Arbeitslosenquote im Juni 8,4 Prozent, in Russland und Deutschland - 7,6 Prozent und in Japan - 5,3 Prozent.

Quelle: http://www.russland.ru/mainmore.php?tpl=Wirtschaft&iditem=18748

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BeitragVerfasst am: Mi 03 Feb, 2010 23:32    Titel: BIP-Rückgang in Russland kleiner als befürchtet Antworten mit ZitatNach oben

BIP-Rückgang in Russland kleiner als befürchtet – Arbeitslosenzahlen steigen

Das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im vergangenen Jahr laut vorläufigen Angaben der zuständigen Behörden um 7,9 Prozent gefallen. Ursprünglich hatte man mit 8,5 Prozent gerechnet, gab das russische Statistikamt Rosstat am Montag bekannt.

Im vergangenen Jahr habe das Bruttoinlandsprodukt mit mehr als 39 Billionen Rubel (ca. 940 Milliarden Euro) 92,1 Prozent vom Stand 2008 ausgemacht.

Die höchsten Rückgänge hatten die Bereiche Dienstleistungen (um 18,3 Prozent), die Bauindustrie (16,4 Prozent) sowie das Hotel- und Restaurantgeschäft (15,4 Prozent) zu verzeichnen. Dagegen sei in den Bereichen Staatsverwaltung, Militär und Sozialversorgung ein Wachstum von ca. 3,2 Prozent beobachtet worden - im Jahr 2008 war das russische BIP noch um 5,6 Prozent gewachsen.

Die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen in Russland ist in der vorigen Woche um 2,5 Prozent gestiegen und hat nach dem Stand zum 27. Januar 2,2 Millionen Menschen betragen, teilte das russische Ministerium für Gesundheitswesen und Sozialentwicklung am Montag mit.

"Dabei wurde in der vergangenen Woche eine zunehmende Arbeitslosigkeit in 79 Regionen, darunter im Gebiet Sachalin, in den Republiken Kalmykien, Nordossetien-Alanija und Adygeja registriert. Im Gebiet Saratow blieb die Arbeitslosenzahl auf dem bisherigen Niveau. Zugleich ist sie in drei Föderationen - in den Republiken Chakassien und Karatschaj- Tscherkessien sowie im Gebiet Kirow - weiter gesunken", hieß es im Ministerium.

Angaben des Ministeriums zufolge habe seit Anfang Oktober 2008 die Gesamtzahl der entlassenen Arbeiter rund 940 600 erreicht. Mehr als 263 000 von ihnen wurden wieder eingestellt, darunter rund 150 000 in denjenigen Organisationen, wo sie früher gearbeitet hatten.

Die Gesamtzahl derjenigen Arbeiter, denen eine verringerte Arbeitszeit verordnet wurde, sowie derjenigen, die in Zwangsurlaub geschickt worden sind, hat die Marke von 1,5 Millionen Menschen übertroffen.

Quelle: http://www.russland.ru/mainmore.php?tpl=Wirtschaft&iditem=18857

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BeitragVerfasst am: Di 09 Feb, 2010 07:13    Titel: Importe aus Nicht-GUS-Ländern im Januar um 8% gewachsen Antworten mit ZitatNach oben

Russlands Importe aus Nicht-GUS-Ländern im Januar um acht Prozent gewachsen

MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Russland hat den Import aus Ländern außerhalb der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) im vergangenen Januar gegenüber Januar 2008 um 8,2 Prozent auf 8,15 Milliarden US-Dollar gesteigert.

Somit werde eine Tendenz zur Wiederherstellung der infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise eingebrochenen Importe registriert, teilte der föderale Zolldienst Russlands am Montag mit. 2009 seien die russischen Einfuhren im Vergleich zu 2008 um 36,9 Prozent auf 145,333 Milliarden Dollar geschrumpft. Im vergangenen Dezember hätten die Importe gegenüber November um 10,6 Prozent zugelegt und seien gegenüber Dezember 2008 um 15,6 Prozent geschmolzen.

An den Gesamteinfuhren hatten Chemieerzeugnisse im Januar 2010 einen Anteil von 18,8 Prozent (Januar 2009: 15,5 Prozent). Der Anteil von Maschinen und Anlagen betrug 41,5 (44,2) Prozent, der von Textilien und Schuhen 7,0 (8,2) Prozent. Wertmäßig nahm der Import von Erzeugnissen des Maschinenbaus in dem Berichtszeitraum um 1,4 Prozent auf 3,379 Millionen Dollar, der von Erzeugnissen der Chemieindustrie um 31 Prozent auf 1,534 Milliarden Dollar, der von Lebensmitteln und Rohstoffen für ihre Produktion um 15,1 Prozent auf 1,521 Milliarden Dollar zu. Die Einfuhren von Textilien und Schuhen schrumpften um 7,8 Prozent auf 572,5 Millionen Dollar.

Quelle: http://de.rian.ru/business/20100208/125025503.html

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