holzgibtgas.com Foren-Übersicht

 FAQ  •  Suchen  •  Mitgliederliste  •  Benutzergruppen   •  Registrieren  •  Profil  •  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen  •  Login
 Monsanto: Neues Super-Unkraut in den USA Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen
Autor Nachricht
Methodikus
Admin
Admin


Anmeldedatum: 30.01.2005
Beiträge: 10370
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: Fr 11 Mai, 2007 00:47    Titel: Monsanto: Neues Super-Unkraut in den USA Antworten mit ZitatNach oben

Monsanto: Neues Super-Unkraut in den USA

Die ersten Baumwollfarmer geben ihre Felder auf

In den Baumwollfeldern der USA macht sich ein Unkraut breit, das gegen das Monsanto-Herbizid Round Up mit seinem Wirkstoff Glyphosat resistent ist. Es handelt sich um Palmer Amaranth, eine Pflanze, die zwei bis drei Meter hoch wachsen kann und der Baumwolle keinen Platz lässt. Zudem kann das riesige Unkraut die Erntemaschinen für die Baumwollkapseln beschädigen. Das Unkraut wurde bisher in den Baumwoll-Staaten North Carolina und Georgia nachgewiesen und ist weiter auf dem Vormarsch. Die Nachrichtenagentur AP meldete, dass erste Farmer bereits ihre Felde aufgeben mussten. Der Unkrautspezialist Alan York von der Staatsuniversität von North Carolina in Raleigh vergleicht laut AP das Schadenspotential der Amaranth mit dem des Baumwollkapselkäfers, der Anfang des 20. Jahrhundert in den USA empfindliche Baumwollverlusten ausgelöst hat.

Die meisten US-Baumwollfarmer setzen seit Jahren genmanipulierte Baumwolle von Monsanto ein, die gegen den Wirkstoff Glyphosat resistent ist. Durch den dauernden Einsatz des Pestizides wurde jedoch auch der damit bekämpfte Amaranth immer widerstandsfähiger. Weil Glyphosat nun nicht mehr hilft, empfiehlt Monsanto betroffenen Farmern den zusätzlichen Einsatz anderer, noch schädlicherer Pestizide. Das belastet die Umwelt mit weiteren Giftstoffen und macht den Anbau von Gen-Baumwolle für die Farmer finanziell uninteressant.

Im US-Staat Arkansas tauchte im vergangenen Jahr in Feldern mit herbizidresistenten Sojabohnen ebenfalls Amaranth auf, der höhere Konzentrationen an Glyphosat vertrug, als üblich. Nun fürchten die Farmer dort, dass auch ihre Ernten langfristig von dem neuen Superunkraut bedroht sind.

Quelle

Palmer Amaranth: Amaranthus palmeri http://www.ppws.vt.edu/scott/weed_id/amapa.htm



Amaranth - Die Geschichte eines Wunderkorns

Die Heimat von Amaranth, einer der ältesten Nahrungspflanzen, die die Menschheit kennt, ist Zentral- und Südamerika. Amaranth ist eine getreideähnliche Pflanze, von der es mehrere wilde Arten und einige Kulturformen gibt.

Bei den peruanischen Inkas und mexikanischen Azteken war Amaranth neben Mais und Bohnen das Hauptnahrungsmittel. Aufzeichnungen aus dem Jahre 1541 belegen, dass das Volk Amaranth in großen Mengen dem letzten Azteken-Herrscher Montezuma II als Tribut abliefern musste. Darüber hinaus spielte Amaranth in Mexiko über viele Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Rolle bei zeremoniellen Feierlichkeiten. Durch den Eingriff der spanischen Eroberer in die Kultur dieser Völker verschwand Amaranth fast vollständig. Dank seines ernährungsphysiologischen Wertes wird Amaranth in den letzten Jahren jedoch wieder verstärkt angebaut.

Heute bestätigen wissenschaftliche Studien, dass Amaranth wirklich die Bezeichnung "Wunderkorn" verdient: Das enthaltene Eiweiß ist reich an Lysin, eine essentielle Aminosäure, die in unseren herkömmlichen Getreidesorten nur in geringem Maße vorkommt, jedoch sehr wichtig für eine vollwertige Ernährung, insbesondere für Vegetarier, ist. Die Kohlenhydrate im Amaranth sind durch ihre feine Struktur besonders leicht verdaulich. Auch erstaunt der hohe Gehalt an den Mineralstoffen Magnesium und Eisen.

weiterlesen: http://www.ruhr-naturkost.de/html/amaranth.html

_________________
Geheuchelter Optimismus ist die perfideste Form der Feigheit
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail sendenWebsite dieses Benutzers besuchen
Methodikus
Admin
Admin


Anmeldedatum: 30.01.2005
Beiträge: 10370
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: Sa 09 Mai, 2009 21:37    Titel: Monsanto - Mit Gift und Genen Antworten mit ZitatNach oben

Monsanto - Mit Gift und Genen

Sehr interessante Dokumentation von arte über einen Multinationalen Biotechnologiekonzern! Monsanto erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder Gen-Pflanzen. Erfolgreich ist der Gigant auf dem Agro-Sektor deshalb, weil er beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen.

Monsantos Skandalgeschichte ist lang: So zeigt Robins Film, dass Monsanto seit Jahrzehnten über die hochtoxische Wirkung von PCB, eines der schlimmsten Umweltgifte, Bescheid wusste. Die Verkäufer aber erhielten die Weisung, darüber zu schweigen. In Verruf geriet die Firma auch wegen des Verkaufs des Wachstumshormons rBGH. In Europa und Kanada sind sie verboten: Risiken für Verbraucher, die Milch von entsprechend behandelten Kühen trinken, konnten nicht ausgeschlossen werden.

In den USA versuchte Monsanto Molkereien gerichtlich zu zwingen, nicht mehr mit dem Aufdruck rBGH-frei zu werben. Tatsächlich stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Über Patente sichert sich der Konzern weitreichende Zugriffsrechte auf die Produktion unserer Lebensmittel: Die Ernte gehört nicht dem Landwirt allein.

Über exklusive Nutzungsrechte kann der Konzern bestimmen, wer was zu welchen Preisen kaufen darf. Denn selbst die verarbeitete Ernte, also das Endprodukt ist im Patentanspruch enthalten. Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen, sagt Ulrike Brendel, Gentechnikexpertin von Greenpeace. Dabei greifen Monsantos Strategien wie Zahnräder ineinander: Einflussnahme auf Politik und Wissenschaft, Aufkauf konkurrierender Unternehmen, aggressiver Erwerb von Patenten, Kontrolle von Landwirten und Inkaufnahme der Kontamination unserer Nahrungsmittel mit Gen-Pflanzen.

zum Video: Monsanto - Mit Gift und Genen http://video.google.de/videoplay?docid=-7781121501979693623

_________________
Geheuchelter Optimismus ist die perfideste Form der Feigheit
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail sendenWebsite dieses Benutzers besuchen
Methodikus
Admin
Admin


Anmeldedatum: 30.01.2005
Beiträge: 10370
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: Do 14 Mai, 2009 23:58    Titel: Monsanto - Mit Gift und Genen Antworten mit ZitatNach oben

Nachhaltig skrupellos – Der Biotech-Konzern Monsanto

BUCHBESPRECHUNG ZU MARIE-MONIQUE ROBIN: MIT GIFT UND GENEN – WIE DER BIOTECH-KONZERN MONSANTO UNSERE WELT VERÄNDERT.

Mit Gift und Genen
Image
Das Buch ist bei DVA erschienen.


Mögen Sie Krimis? Bei diesem Buch ist das Gruseln garantiert, und alles ist Realität: Mit Giften wie PCB, Dioxin, Agent Orange zur Weltmacht aufgestiegen, greift Monsanto mit seinen Gen-Pflanzen jetzt nach der Kontrolle über die Welt-Ernährung. Doch anders als bei James Bond wird der Konzern nicht als dunkle Macht bekämpft, sondern hat willige Helfer in Regierungen, Parlamenten, Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Medien, die Türen öffnen und Kritiker mundtot machen.

Marie-Monique Robins Recherche „Mit Gift und Genen“ macht deutlich, was sich hinter der Strategie des Bio-Tech-Konzerns Monsanto verbirgt. „Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen Dollar Umsatz zu verlieren.“ Dieser Satz offenbart die wahre Firmenpolitik: Dem Profit wird alles geopfert. Und so ist der Weg von Monsanto beim Aufstieg zu einem Weltkonzern mit ungezählten Leichen gepflastert. Robin hat den Fall Monsanto für den Fernsehkanal ARTE recherchiert, den Film kann man sich als Video im Internet ansehen. Obwohl er fast zwei Stunden lang ist, kann er die vielen Skandale doch nur streifen, die mit der Geschichte von Monsanto verbunden sind. Das Buch beleuchtet detailliert die Kette von Umweltskandalen größten Ausmaßes, die sich hinter Kürzeln wie PCB, Dioxin oder Agent Orange verbergen. Und vor allem führt die Autorin uns drastisch vor Augen, wie die schöne neue Gentechnik-Welt des Konzerns aussieht, die Monsanto mit dem Spruch „Food, Health and Hope“ anpreist: In den USA ist eine Gen-Polizei entstanden, die betroffene Farmer mit der brutalen Herrschaft des KGB vergleichen. In Lateinamerika bedroht Gen-Soja die Artenvielfalt und verbreitet Hunger unter der Landbevölkerung, die auch noch unter den massiven Gifteinsätzen auf den Gen-Feldern zu leiden hat. In großen Teilen Indiens, wo Monsanto als einziger Saatgut-Lieferant die Preise diktiert, nehmen sich jährlich unzählige überschuldeter Kleinbauern das Leben, üblicherweise mit „Roundup“, dem giftigen „Pflanzenschutzmittel“ des Konzerns. »Wir werden bei jedem Korn, das wir aussäen, und bei jedem Feld, das wir bebauen, von Monsanto abhängig sein,« sagt die indische Bürgerrechtlerin Vandana Shiva. »Der Konzern weiß, wenn er das Saatgut kontrolliert, kontrolliert er die Ernährung; das ist seine Strategie. Diese Strategie ist wirksamer als Bomben, wirksamer als Waffen – sie ist das beste Mittel, um die Völker der Welt zu kontrollieren.«

Die vollständige Buchbesprechung mit Links zum Video und zur Online-Unterschriften-Aktion von Campact finden Sie im Online-Portal Old-Q.de – Reif für die Zukunft gleich auf der Startseite unter www.old-q.de

_________________
Geheuchelter Optimismus ist die perfideste Form der Feigheit
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail sendenWebsite dieses Benutzers besuchen
Methodikus
Admin
Admin


Anmeldedatum: 30.01.2005
Beiträge: 10370
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: Fr 05 Feb, 2010 18:24    Titel: USA - Warnung vor "Superunkraut" Amaranthus Palmer Antworten mit ZitatNach oben

USA - Warnung vor "Superunkraut" Amaranthus Palmeri

Erneute Kritik von der Umweltorganisation Global 2000 über die Aussaat von gentechnisch veränderter Baumwolle und Soja

Global 2000 kritisierte erneut die Aussaat von gentechnisch veränderter Baumwolle und Soja durch den Gentech-Konzern Monsanto in den USA. "Es werden immer mehr und stärkere Pestizide eingesetzt, um die Gentechpflanzen gegen mittlerweile resistent gewordene Unkräuter zu schützen", sagte Umweltschützer Jens Karg.

Besonders schädlich sei das "Superunkraut" Amaranthus Palmeri, das gegen das Monsanto-Spritzmittel Roundup - das "Flaggschiff" der Produktpalette - resistent sei und sich schnell ausbreite. Es produziere mehr als doppelt so viele Samen wie andere Unkräuter und verursache erhebliche Ernteschäden.

Pestizideinsatz um 145.000 Tonnen gestiegen

"Noch vor wenigen Jahren konnte Amaranthus Palmeri mit nur einer Spritzung bekämpft werden. Heute müssen die Äcker sechs bis acht Giftduschen ausgesetzt werden", berichtete Karg.

Im Gegensatz zu den Versprechungen der Gentechindustrie sei seit dem Anbau von Gentech-Pflanzen in den USA der Pestizideinsatz um 145.000 Tonnen gestiegen. Es würden sogar die Uralt-Gifte Paraquat und 2,4 D wieder eingesetzt, ein Stoff, der im Vietnamkrieg als "Agent Orange" verwendet worden sei.

In einem Bericht des US-Wissenschaftsjournal "Proceedings of the National Academy of Science" (PNAS) habe ein Monsanto-Mitarbeiter die Resistenz des Unkrauts Amaranthus Palmeri beschrieben. Den Bauern hingegen würde "weiterhin das Märchen von den mit Gentechnik erzeugten Wunderpflanzen erzählt". Österreich müsse seinen Gentech-kritischen Kurs halten, forderten die Umweltschützer.

Quelle

_________________
Geheuchelter Optimismus ist die perfideste Form der Feigheit
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail sendenWebsite dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen


 Gehe zu:   



Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group :: FI Theme :: Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde | Impressum | Deutsche Übersetzung von phpBB.de
Das spannende Thema Holzgas und der gesamte Bereich der Pyrolyse haben viele Freunde gefunden. Die Holzvergasung ist lehrreich und eine echte Alternative.