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 Demo wegen Scientology-Film - Bis nichts mehr bleibt - Nächstes Thema anzeigen
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BeitragVerfasst am: Di 02 Feb, 2010 21:54    Titel: Demo wegen Scientology-Film - Bis nichts mehr bleibt - Antworten mit ZitatNach oben

Demo wegen Scientology-Film "Bis nichts mehr bleibt"

Am Dienstag stellte die ARD in Hamburg das Scientology-Drama "Bis nichts mehr bleibt" vor. Vor dem Hotel demonstrierten Sektengegner ihre Sympathie mit dem Projekt.

Am Dienstag stellte die ARD in Hamburg das Scientology-Drama "Bis nichts mehr bleibt" vor. Das Projekt wurde unter größtmöglicher Geheimhaltung realisiert. Der bewegende Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der in die Fänge der Sekte gerät. Er schafft es schließlich, sich loszusagen, verliert aber Frau und Kind an die Organisation.

Vor dem Grand Royal Meridien Hotel an der Alster demonstrierten Maskierte gegen die Sekte, um den ARD-Film zu unterstützen.

"Scientology kontrolliert seine Mitglieder mit Methoden aus der Verhaltenspsychologie", sagte ein Sprecher der Gruppe. "Scientology ist eine gefährliche Sekte, die ihre Mitglieder finanziell ruiniert."

Scientology-Mitglieder verteilten Flugblätter, in denen von einem "Propaganda-Film" und einer "beispiellosen Diskriminierungskampagne" gesprochen wird. Ursula Caberta, Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology des Hamburger Senats und Beraterin des Films wird darin als "Hasspredigerin" bezeichnet.

Der Film mit Felix Klare, Silke Bodenbender und Nina Kunzendorf in den Hauptrollen läuft am 31.3. um 20.15 Uhr in der ARD.

Quelle

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BeitragVerfasst am: Di 02 Feb, 2010 22:04    Titel: Fernsehfilm "Bis nichts mehr bleibt" Operation Sci Antworten mit ZitatNach oben

Fernsehfilm Operation Scientology "Bis nichts mehr bleibt"

Mit großem Geheimniskrämer-Tamtam hat die ARD das wahre Schicksal eines Aussteigers verfilmt. Das TV-Team fürchtete schon während des Drehs Ärger.

Heiner von Rönn könnte eine ziemlich erschütternde Liste erstellen mit Menschen und Werten, die er an Scientology verloren hat: Abertausende Euro, zehn Jahre seines Lebens, seine damalige Frau und seine beiden Kinder.

15 Jahre nach seinem Ausstieg aus dem Psycho-Imperium stand er kürzlich wieder mittendrin in seiner eigenen Vergangenheit, den Begriffen und Bedrohungen von einst. Seine Geschichte ist echt, die Kulisse war es nicht: In den nachgebauten Räumen einer Scientology-Niederlassung drehte ein Filmteam ein TV-Drama über eine Familie, die letztlich an der Organisation zerbrach. Die Story lehnt sich an Rönns Leben an, die gesamte Mannschaft des federführenden Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) ging mit seltener Heimlichtuerei zu Werke.

Auf den Schildern, Drehbüchern, selbst auf der Regieklappe - überall stand als Titel "Der Tote im Sund". Es war ein Tarnname, weil die Dreharbeiten für diesen ARD-Film absolut geheim gehalten werden sollten. Erst diese Woche wollen die Verantwortlichen an die Öffentlichkeit gehen: Am Dienstag möchten sie das fertig gedrehte Projekt präsentieren, das schließlich am 31. März unter dem Titel "Bis nichts mehr bleibt" gezeigt werden soll.

Zum ersten Mal wird es also einen Spielfilm geben, in dem es um Scientology geht. Glaubensterror als Abendunterhaltung. Ist die ARD mutiger geworden? Oder Scientology schlichtweg harmloser?

In den vergangenen Jahren hat das Erste immer wieder Filme über sensible gesellschaftliche Themen gesendet wie etwa Contergan. Nun hat man sich einer Organisation gewidmet, die für ihr rücksichtsloses Verhalten gegenüber Kritikern und Journalisten bekannt ist. Doch war die ARD-Paranoia im Vorfeld wirklich begründet?

Carl Bergengruen, Fernsehfilmchef des SWR, verteidigt die Geheimhaltung: "Scientology hat permanent versucht, auf unterschiedlichsten Wegen Details über das Projekt zu erfahren. Wir mussten befürchten, dass die Organisation alles tun würde, um mit juristischen Mitteln die Ausstrahlung des Films zu verhindern." Daher habe man "aus Sicherheitsgründen" das Projekt "so lange wie möglich unter Verschluss gehalten". Leise Anflüge von Verfolgungswahn erwischten das Team trotzdem schon beim Dreh.

weiterlesen: Fernsehfilm "Bis nichts mehr bleibt" Operation Scientology

Der Film "Bis nichts mehr bleibt" mit Felix Klare, Silke Bodenbender und Nina Kunzendorf in den Hauptrollen läuft am Mittwoch 31.3. um 20.15 Uhr in der ARD.

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BeitragVerfasst am: Do 04 März, 2010 23:44    Titel: Scientology-Aussteiger packen in der ARD aus Antworten mit ZitatNach oben

Scientology-Aussteiger packen in der ARD aus

Das Drehbuch? Geheim. Der Titel? Top secret, genauso wie die Schauspieler: Bis zuletzt hat der SWR Details zum Film "Bis nichts mehr bleibt" unter Verschluss gehalten. Kein Wunder.

Mit dem Spielfilm kommt hochbrisanter Stoff ins Fernsehen: Es geht um Frank Reiners, Architektur-Student, Taxifahrer – und Mitglied bei Scientology, der umstrittenen Organisation, die sich selbst als Kirche verkauft und das Leben von Aussteigern zur Hölle macht. So ergeht es auch Reiners, der den Absprung geschafft hat und am Ende nicht nur ohne Geld dasteht, sondern auch noch Frau und Kind an Scientology verliert. Er muss zusehen, wie die Tochter weiter von der Mutter beeinflusst wird. Am Mittwoch wurde der Film erstmals in München der Presse vorgeführt.

Anonyme Anrufe, Auto geknackt

Wie SWR-Redakteur Michael Schmidl betont, ist es der erste Film, der sich mit Scientology in dieser Weise auseinandersetzt: „Vorher hat sich anscheinend niemand getraut.“ Denn Scientology ist dafür bekannt, Kritiker massiv anzugehen. Das bekam auch die Crew beim Dreh zu spüren: „Es gab anonyme Anrufe, Besuche am Set“, erzählt Schmidl. Sogar das Auto des Regisseurs Niki Stein wurde geknackt: Ein Unbekannter hatte den Kofferraum aufgebrochen. Das Geheimnis um den Film ließ sich eben nicht ganz bewahren. Und das, obwohl die Produktion sogar unter einem Decknamen lief: Angeblich sollte ein neuer Tatort, genauer "Der Tote im Sund", in der Mache sein.

weiterlesen: Scientology-Aussteiger packen in der ARD aus

Der Film "Bis nichts mehr bleibt" mit Felix Klare, Silke Bodenbender und Nina Kunzendorf in den Hauptrollen läuft am Mittwoch 31.3. um 20.15 Uhr in der ARD.

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BeitragVerfasst am: Do 25 März, 2010 12:17    Titel: Scientology gegen ARD Antworten mit ZitatNach oben

Scientology gegen ARD - "Geschichten, die vorne und hinten nicht stimmen"

Weil die ARD einen Spielfilm über einen Scientology-Aussteiger gedreht hat, sehen sich die Scientologen in der Defensive: Sie streben eine Schadensersatzklage gegen die Stadt Hamburg an - und haben einen Gegenfilm zum ARD-Werk gedreht.

Die Interviewpartner sind nur von hinten zu sehen. Vor ihnen auf einem Ledersofa sitzt Frank Busch, ein großer, schlanker Mann im dunklen Anzug. Alles sieht vertrauenserweckend aus, wenn auch ein wenig improvisiert. Es geht um einen acht Jahre alten Sorgerechtsstreit. Busch, Scientology-Pressesprecher in Hamburg, kennt die Antworten seiner Gesprächspartner schon. Trotzdem verhaspelt er sich manchmal. So reagiert die selbsternannte Kirche auf ein TV-Drama, das die ARD am 31. März um 20.15 Uhr senden will. Unter dem Titel "Bis nichts mehr bleibt" geht es dort um das Schicksal eines Aussteigers, darum, wie Scientology sein Leben und das seiner Familie zerstört hat.

weiterlesen: http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,685577,00.html

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BeitragVerfasst am: So 28 März, 2010 20:25    Titel: ZAPP: Geheim TV-Film über Scientology Antworten mit ZitatNach oben

ZAPP: Geheim TV-Film über Scientology
Der erste Spielfilm über die Machenschaften der mächtigen Sekte zwang die ARD zu
ungewöhnlichen Vorsichtsmaßnahmen beim Dreh. Denn kritische Berichterstattung versucht
Scientology massiv zu behindern.





Zitat:
Ohne das ich den Film gegesehen habe möchte ich jetzt mal auf die Kommentare vorher antworten.
Bei Scientology geht es nicht um die übliche Hetze einschlägiger Medien. Es wird gezielt möglichst nach labilen und gescheiterten Personen gesucht. Sie werden mit Versprechungen gelockt, zum unterschreiben von Verträgen genötigt und ab da geht es nur noch um das bezahlen. Die Bücher, die man nicht leihen sondern nur kaufen kann kosten viel, die notwendigen Kurse kosten etc. Der letzte Cent wird vom Konto gepresst. Dann sollen Kredite aufgenommen werden, Geld leihen bei Familie, Freunden und Bekannten. Kommt von dort anhaltende Kritik sind sie Feinde, die aus dem Leben eliminiert werden müssen. Wer keinen Job (mehr) hat arbeitet für die Org um die Kosten zu begleichen.
Wer fern bleibt wird mit Telefonterror – auch am Arbeitsplatz – permanenter Post etc. zur Rückkehr bewegt.
Dies und einiges mehr ist dort üblich und das entstammt keiner Medienhetze, sondern ich berichte dies aus privater Kenntnis.

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