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Holzmotte
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BeitragVerfasst am: So 14 Jun, 2009 21:11    Titel: Chinesische Filtersoftware gefährdet Computer Antworten mit ZitatNach oben

Chinesische Filtersoftware gefährdet Computer

Nutzer in China sind gegen die zwangsweise Installation von Filtersoftware

Drei amerikanischen Informatiker haben gravierende Sicherheitslücken in der Filtersoftware gefunden, die künftig auf chinesischen Computern vorinstalliert werden soll. Unterdessen regt sich in China Widerstand gegen die Zwangsmaßnahme der Regierung.
Unabhängig davon, ob die chinesische Filtersoftware "Green Dam Youth Escort" ein Zensurinstrument ist, wie Kritiker behaupten, oder, wie die chinesische Regierung beteuert, lediglich ein Pornofilter: Eine Gefahr stellt sie allemal dar. Das haben die Informatiker Scott Wolchok, Randy Yao und J. Alex Halderman von der Universität von Michigan in Ann Arbor herausgefunden. Der Test war möglich, weil Hersteller Jinhui Computer System Engineering das Programm im Internet bereitstellt.

"Wir haben Schwachstellen gefunden, die von außen ausgenutzt werden können", schreiben sie in einem Bericht, den sie auf Haldermans Website veröffentlicht haben. "Jede Website, die ein Nutzer, auf dessen Computer Green Dam läuft, besucht, kann die Kontrolle über den PC übernehmen." Es sei möglich, Malware auf den Rechner zu schmuggeln, Daten zu stehlen, Spam über den Computer zu versenden oder ihn in ein Botnetz zu integrieren.

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BeitragVerfasst am: Sa 16 Jan, 2010 18:35    Titel: "Rote Hacker" gegen Google Antworten mit ZitatNach oben

„Rote Hacker“ gegen Google

PEKING. Die „roten Hacker“ aus China gelten als die findigsten in den Schattenreichen des Internets. Der Internetriese Google und 33 andere US-Unternehmen wurden Opfer einer besonders raffinierten Attacke. Experten schlagen Alarm, dass Hacker-Angriffe aus China und anderen Ländern im vergangenen Jahr dramatisch zugenommen haben.

Allein die USA gehen innerhalb eines Jahres von einer Verdoppelung auf 90.000 Angriffe aus. Die Spionage über das weltweite Netz und die Gefahr eines Cyber-Krieges zur Ausschaltung wichtiger Computernetze betrachtet die US-Regierung heute „als eine der größten Bedrohungen für die Wirtschaft und nationale Sicherheit“.

Auch deutsche Unternehmen und Regierungsstellen werden immer wieder Opfer von Hacker-Angriffen, deren Urheber vor allem in China und Russland vermutet werden. US-Experten gehen allerdings weiter und beschuldigen offen staatliche Stellen in China und Teile der Volksbefreiungsarmee. „Eine große Menge an Indizien und kriminaltechnischen Beweisen weisen deutlich auf eine staatliche Verwicklung in solche Aktivitäten hin - entweder durch direktes staatliches Handeln oder durch andere Gruppen, die vom Staat unterstützt werden“, heißt es in einem jüngsten Kongressbericht zu Chinas Cyber-Aktivitäten.

Patriotische Hacker
Die Spuren der Hacker hätten US-Ermittlern manchmal ermöglicht, „die chinesische Regierung direkt oder manchmal sogar spezielle Teile der Regierung wie die Volksbefreiungsarmee damit in Verbindung zu bringen“, heißt es weiter. Die Ziele der Hacker enthüllten auch ihre politischen Motive - eben nicht übliche kriminelle Absichten wie etwa das Herausfinden von Kreditkarten-Informationen oder Konten. Hinzu kämen noch „patriotische Hacker“: Sie seien nationalistisch und antiwestlich eingestellt, wollten ihre Fähigkeiten beweisen, indem sie in Krisenzeiten ausländische Webseiten angreifen. Wie weit staatliche Stellen dahinter stünden, sei unklar, aber es gebe klare Hinweise für solche Verbindungen, heißt es in dem Bericht weiter.

GhostNet

Im vergangenen Frühjahr entdeckten kanadische Forscher sogar ein großes, international operierendes Spionagenetz, das 1.295 Rechner in 103 Ländern mit seiner Software angezapft hatte. Bis zu 30 Prozent der Ziele waren „hochrangige Ziele“ wie Regierungsstellen, Außenministerien, Medien, internationale Organisationen und Botschaften, darunter auch deutsche Vertretungen. Selbst das Nato-Hauptquartier in Brüssel oder die Büros des von Peking als Separatist verteufelten Dalai Lama wurde ausspioniert. Die Forscher sprachen von einem „Geisternetz“ (GhostNet). Das Programm hatte eine Bedieneroberfläche in chinesischer Sprache und wurde fast ausschließlich von Rechnern in China kontrolliert.

Das Maß ist voll

Im Sommer flog ein groß angelegter Hacker-Angriff auf rund 100 US-Technologiefirmen auf, um wichtige Computerdaten zu stehlen. Die schädlichen Programme damals bekamen ihre Instruktionen von ähnlichen Servern wie jetzt auch bei dem Angriff auf Google. Dass diese Attacke auf den Internetkonzern allerdings einen Streit über Meinungsfreiheit und Zensur in China auslösen würde, hätten die Hacker aus China sicher nicht gedacht. Doch für Google war damit das Maß voll - nach vier Jahren zähneknirschender Selbstzensur in China kündigte Google den chinesischen Behörden die ohnehin brüchige Freundschaft auf.

Überlebensfrage

Auf ihre Drohung, sich aus China zurückzuziehen, wenn sie sich weiter zensieren müssen, wird aber wohl tatsächlich der Abzug folgen. Chinas Regierung zeigte sich am Donnerstag unbeeindruckt und verkündete, jedes ausländische Internetunternehmen müsse sich an die gesetzlichen Bestimmungen halten, wozu auch die Zensur zählt. Die harte Haltung verwunderte niemanden, denn die Meinungshoheit im Internet und seine Kontrolle sind für die Kommunistische Partei schlicht Überlebensfragen. Schon vor zwei Jahren hatte Staats- und Parteichef Hu Jintao im Politbüro gewarnt: „Ob wir das Internet im Griff haben, hat Auswirkungen auf die Entwickelung der sozialistischen Kultur ... und die Stabilität des Staates.“

Quelle: http://www.nachrichten.at/ratgeber/digital/art122,320954

Ohne Industriespionage wäre China noch im "Steinzeitalter"

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BeitragVerfasst am: Fr 22 Jan, 2010 15:17    Titel: USA - China - Im Internet-Streit fliegen die Fetzen Antworten mit ZitatNach oben

USA - China - Im Internet-Streit fliegen die Fetzen

Der Internet-Streit zwischen China und den USA eskaliert. Ein Sprecher der chinesischen Regierung war US-Aussenministerin Hillary Clinton vor, den bilateralen Beziehungen zu schaden. Eine Zeitung kreidete den USA «Informationsimperialismus» an.

Die USA sollten aufhören, «die sogenannte Freiheit im Internet dazu zu benutzen, ungerechtfertigte Anschuldigungen gegen China zu erheben», sagte Aussenministeriumssprecher Ma Zhaoxu am Freitag.

Clinton hatte am Vortag mit Konsequenzen gedroht, sollte sich der kommunistische Staat an Cyber-Attacken beteiligen. Sie warf China vor, den freien Zugang zum Internet zu blockieren.

«Informations-Imperialismus»

Ein Kommentar der englischsprachigen chinesischen Zeitung «Global Times» sprach von «Informations-Imperialismus». Die Forderung der USA nach freiem Fluss der Informationen im Internet sei «ein verdeckter Versuch, anderen Ländern im Namen der Demokratie ihre Werte aufzuzwingen».
Der Ministeriumssprecher betonte, China habe eigene Gegebenheiten und Traditionen. Sein Land verwalte das Internet nach seinen Gesetzen und seiner Politik, so wie es internationale Praxis sei, sagte Ma Zhaoxu.
Folgen tragen

In ihrer Rede hatte sich Clinton für Meinungsfreiheit im Internet stark gemacht und die chinesische Regierung um öffentliche Aufklärung über Hacker-Angriffe auf den Internetkonzern Google und andere US-Unternehmen gebeten.

«Staaten oder Einzelpersonen, die sich an Cyber-Attacken beteiligen, müssen die Konsequenzen tragen und sollten international verurteilt werden», forderte Clinton am Donnerstag.

Nach Angaben von Google kam der Angriff auf E-Mail-Konten aus China. Der Suchmaschinen-Riese hatte nach den Attacken sein China- Geschäft auf den Prüfstand gestellt und beschlossen, sich nicht mehr der von Peking auferlegten Zensur beugen zu wollen - selbst wenn er sich deswegen aus China zurückziehen muss.

Quelle

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BeitragVerfasst am: Mi 27 Jan, 2010 12:17    Titel: Google-Hacker kamen über Online-Netzwerke Antworten mit ZitatNach oben

Google-Hacker kamen über Online-Netzwerke

Die Angreifer freundeten sich mit relevanten Google-Mitarbeitern über Online-Netzwerke an und schoben ihnen dann Spionage-Software unter. Google verdächtigt die chinesische Regierung. Diese dementiert.

Die chinesische Regierung sieht für das Internet strenge Zensurregeln vor und zwingt selbst Giganten wie Google, diese umzusetzen. Offenbar wird diese Umsetzung nicht immer nur mit konventionellen Mitteln überprüft. Im Jänner machte Google Hackerangriffe auf seine Server öffentlich und beschuldigte die chinesische Regierung, die Finger im Spiel zu haben. Diese dementiert natürlich jede Verwicklung. Experten haben nun zumindest herausgefunden, wie es die Angreifer geschafft haben, Google und andere Firmen zu knacken.

Laut einem Bericht der Financial Times nutzten die Hacker Online-Netzwerke um einen Kontakt zu relevanten Mitarbeitern der betroffenen Unternehmen aufzubauen. Zunächst verschafften sich die Angreifer Zutritt zu Konten von Freunden dieser Mitarbeiter und gaben sich schließlich als diese aus. So konnten sie den Mitarbeitern aus vertrauenswürdiger Quelle Links zu manipulierten Webseiten zusenden. Die Webseiten nutzten eine Lücke in Microsofts Internet Explorer über die Spionagesoftware in die Systeme der Mitarbeiter geschleust wurde.

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